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Kugelsternhaufen: M13 beobachten Dienstag, 28. Juni 2016 09:56
Auch ein gut bekanntes Objekt wie M13 kann bei erneuter Beobachtung doch noch neue Details zeigen. Der schon oft von mir beobachtete Kugelsternhaufen ist in dieser Nacht im 4-Zöller MAK trotz weniger Öffnung, aber guten...
Sonnenfotografie mit dem f/5-Großfeldrefraktor Sonntag, 17. Juli 2016 11:30
Allgemein gilt ein Refraktor mit einem sicheren Objektivsonnenfilter für die Sonnenbeobachtung als gut geeignet, da ein kontrastreiches Bild möglich ist und das Tubusseeing durch das geschlossene System minimiert ist. Doch kann...
Andromedagalaxie: Fotoversuche an M31 Sonntag, 26. Oktober 2014 17:35
Die Himmelshelligkeit beschränkt die Objektauswahl, jedoch versuche ich trotz der Bedingungen mal ein paar Fotos von M31. Die helle und große Nachbargalaxie steht zwar günstig und ist normalerweise mit jedem Instrument...
10 Zoll Öffnung: Test am Orionnebel M42 Samstag, 20. Januar 2018 17:12
Einen Abend nach der ersten Beobachtung mit dem 10 Zöller klart es entgegen der Vorhersage überraschender Weise auf. Die Gelegenheit, einen schnellen Blick auf M42 zu werfen ist verlockend, denn der Orionnebel war eigentlich...
Andromedagalaxie M31 fotografieren Mittwoch, 04. Januar 2017 14:03
An einem klaren Winterabend sind die Wetterbedingungen gut und ich möchte ein paar Astrofotos machen. Die Nacht ist mondlos und windstill, doch am frühen Abend gibt es leider noch viele künstliche Lichtquellen.
M96 und M95: Galaxienfoto von Leo-I-Gruppe Montag, 22. Mai 2017 20:16
Die Beobachtungsbedingungen sind in dieser Nacht gut und ich habe Galaxienbeobachtung und Fotografie geplant. Ich verwende das Newton Teleskop mit der DSLR und beginne im Sternbild Löwe mit den Objekten M95 und M96.
Sternbilder beobachten am Morgen Dienstag, 27. Januar 2015 21:27
Abends zeigt sich der Himmel noch wolkenverhangen, aber der Wetterbericht hat für die frühen Morgenstunden eine klare Nacht vorhergesagt. Da im Winter die Sonne erst spät aufgeht, bietet der Himmel Frühaufstehern bereits...
Hantelnebel: Zeichnung von M27 Sonntag, 07. September 2014 11:18
Wer von Nebelobjekten fasziniert ist, findet im Sommer in M27 ein lohnendes Objekt. Der verhältnismäßig groß und hell erscheinende Planetarische Nebel sorgt bei manchem Einsteiger für das erste Erfolgserlebnis. Für...
Granatstern: M2-Stern fotografisch Montag, 20. November 2017 21:32
Vom rötlich leuchtenden Granatstern mache ich eine Aufnahme mit dem Teleskop und der Spiegelreflexkamera. Im „Haus“ des Kepheus ist im „Keller“ der Granatstern mittig unter den Hauptsternen sichtbar. Im Fernrohr zeigt sich...
M106: Strukturierte Galaxie im 6-Zöller fotografisch Dienstag, 06. Juni 2017 21:21
Im Sternbild Jagdhunde suche ich die Galaxie Messier 106 auf. Zur Orientierung nehme ich den Stern Phekda (Gamma Ursae Maioris) vom Großen Bären darüber und finde die Galaxie im Übersichtsokular. Die Galaxie zeigt besondere...
M64: Blackeye-Galaxie in Coma Berenices Mittwoch, 24. Mai 2017 23:07
Die Galaxie Messier 64 ist auch als Blackeye-Galaxie bekannt. Ich beobachte das interessante Objekt mit dem dunklen Stauband, welches zu dem Beinamen geführt hat. Auf einem Foto ist die Verdunkelung eines Bereichs in der Nähe...
Mondfinsternis 2015: Roter Supermond Dienstag, 29. September 2015 22:11
Die totale Mondfinsternis in den frühen Morgenstunden des 28.09.2015 bietet ein zweifach besonderes Himmelsschauspiel: Der Mond färbt sich kupferrot während der Kernschattenphase und steht außerdem im Perigäum, dem erdnahen...

Tabulae Caelestes: Historische Sternenforschung

Auf Schatzsuche: Stöbern in alten Büchern macht Geschichte lebendig Auf Schatzsuche: Stöbern in alten Büchern macht Geschichte lebendig Vor mir liegt eine bald hundert Jahre alte Ausgabe der Tabulae Caelestes. Das antiquarische Buch gibt Einblicke in den historischen Stand der damaligen Forschung und lässt Geschichte lebendig werden. Gelegentlich stöbere ich nach gebrauchten Büchern und habe dabei dieses interessante Exemplar aus dem Bereich der Astronomie gefunden.

Die Ausgabe der Tabulae Caelestes stammt aus dem Jahr 1924 und wurde damals für astronomische Studien benutzt. Für eine Bewertung des Buchalters helfen ein paar geschichtliche Ereignisse: Bei der Drucklegung des Werks begann der gerade in Betrieb genommene Zeppelin LZ 126 seine Erfolgsgeschichte und wurde im Folgejahr sogar als Sonnenobservatorium zum Studium der Sonnenfinsternis am 24.01.1925 eingesetzt. Albert Einstein nahm wenig später (1927) auf der 5. Solvay-Konferenz teil und debattierte mit Niels Bohr über Quantenmechanik.

Erst kurz vor Herstellung des Buches wurde die Entfernung der Andromedagalaxie M31 bestimmt und eine Position außerhalb unserer eigenen Galaxie nachgewiesen. Das Weltall war damit mit einem Mal viel größer als bis zu diesem Zeitpunkt angenommen und die Astronomen bewerteten viele Beobachtungen sicherlich neu. Die Sternkarten von 1924 zeigen bekannte Sternbilder und Objekte, doch einige Flecken auf der Karte warten noch auf ihre genauere Erforschung der Beobachter ihrer Zeit. Von ein paar später entdeckten Himmelskörpern wissen die damaligen Astronomen noch nichts: Der Planet (inzwischen Kleinplanet) Pluto beispielsweise wurde erst im Jahr 1930 von Clyde Tombaugh durch den Abgleich von Fotoplatten entdeckt.

Besonders interessant sind zahlreiche Notizen im Buch, die der damalige Astronom bei der Benutzung anfertigte. Darunter finden sich im Katalog und auf den Karten handschriftliche Hinweise zu beobachteten Messierobjekten und Mondkratern, welche auf der enthaltenen Mondkarte verzeichnet sind. Bis zur direkten Erforschung des Mondes durch die Raumfahrt sollten noch einige Jahre vergehen. Wie sich wohl zukünftige Forscher im Jahr 2.120 unsere Zeit vorstellen und welche astronomischen Geheimnisse bis dahin gelüftet wurden, von deren Entdeckung sie uns erzählen könnten?