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Deep-Sky mit dem 102/1000 Refraktor Dienstag, 10. Oktober 2017 21:09
Einen Tag später nach dem letzten Einsatz mit dem Refraktor ist die Luftfeuchtigkeit geringer und ich plane diesmal eine Deep-Sky Beobachtung. Das 102/1000 Refraktorteleskop mit der azimutalen Montierung steht von gestern noch...
M106: Strukturierte Galaxie im 6-Zöller fotografisch Dienstag, 06. Juni 2017 21:21
Im Sternbild Jagdhunde suche ich die Galaxie Messier 106 auf. Zur Orientierung nehme ich den Stern Phekda (Gamma Ursae Maioris) vom Großen Bären darüber und finde die Galaxie im Übersichtsokular. Die Galaxie zeigt besondere...
M41 bei Himmelsaufhellung Dienstag, 02. Mai 2017 22:02
Bei starker Himmelsaufhellung des Ruhrgebiets beobachte ich M41, den auch „Little Beehive“ genannten offenen Sternenhaufen. Sirius ist als hellster Stern des Himmels leicht zu finden und führt im Sternbild Großer Hund zu...
M96 und M95: Galaxienfoto von Leo-I-Gruppe Montag, 22. Mai 2017 20:16
Die Beobachtungsbedingungen sind in dieser Nacht gut und ich habe Galaxienbeobachtung und Fotografie geplant. Ich verwende das Newton Teleskop mit der DSLR und beginne im Sternbild Löwe mit den Objekten M95 und M96.
Albireo: Doppelstern im Schwan Sonntag, 05. November 2017 20:49
Der Doppelstern Albireo befindet sich am „Kopfende“ des Sternbildes Schwan. Durch den Farbkontrast der blauen und orangeroten Komponente zählt Albireo zu den schönsten Doppelsternen. Mit dem Newton-Teleskop mache ich ein paar...
Mondbeobachtung: Copernicus Krater Samstag, 20. Januar 2018 17:44
Zwischen zwei Regenschauern scheint plötzlich der helle Mond zum Fenster herein. Nach den ersten beiden Tests mit dem 10“ Newton bietet sich jetzt ein Test des Auflösungsvermögens beim Mond an. In einer Minute ist das Teleskop...
Messier 45: Astrofotografie der Plejaden Sonntag, 03. Dezember 2017 21:59
Der offene Sternhaufen Messier 45 ist in dieser Beobachtungsnacht ein weiteres Ziel meiner fotografierten Objekte mit dem 6“ Newton-Teleskop. Das von vielen Astrofotografien bekanntes Objekt benötigt für die Abbildung der...
Mondbeobachtung: Dorsum Oppel Dienstag, 14. Februar 2017 22:01
Bei der letzten Mondbeobachtung ist das Mare Crisium durch die abnehmende Mondphase besonders auffällig. Das Mondmeer zeigt sich am Rand des Terminators durch die flachen Lichtstrahlen besonders strukturiert und Dorsum Oppel...
First Light mit 10 Zoll: Leo-Triplett Samstag, 20. Januar 2018 11:05
In einer Wolkenlücke plane ich das First Light mit dem 10“ f/4,7 Newton auf einer Dobson-Montierung. Der Wetterbericht sagt trotz der aktuell starken Bewölkung mit Regenschauern ein paar klare Stunden in der Nacht vorher. Um...
Offener Sternhaufen NGC 2281 Freitag, 03. Februar 2017 18:34
Im Sternbild Auriga (Fuhrmann) beobachte ich mit dem kleinen 80/400 Refraktorteleskop den offenen Sternenhaufen NGC 2281, der auch den Beinamen „broken heart cluster“ trägt. Ich beobachte mit dem 10 mm Okular und 2-fach...
Starhopping zum Weihnachtsbaumhaufen NGC 2264 Sonntag, 23. April 2017 18:20
Mit dem kleinen 80/400 Refraktor mache ich mich auf die Suche nach dem Weihnachtsbaumhaufen. Der offene Sternhaufen im Sternbild Einhorn ist nicht leicht zu finden, denn an meinem Beobachtungsstandort ist das Sternbild bei den...
Test am Mond: Farbfilter vs. Farbfehler Donnerstag, 17. November 2016 22:23
Es ist zwei Tage vor Vollmond. Gerade habe ich einige Okulare und Filter nach den letzten Beobachtungsnächten reinigen müssen und möchte noch einen kurzen Test am Teleskop machen. In der Dämmerung steht der Vollmond an einem...

Tabulae Caelestes: Historische Sternenforschung

Auf Schatzsuche: Stöbern in alten Büchern macht Geschichte lebendig Auf Schatzsuche: Stöbern in alten Büchern macht Geschichte lebendig Vor mir liegt eine bald hundert Jahre alte Ausgabe der Tabulae Caelestes. Das antiquarische Buch gibt Einblicke in den historischen Stand der damaligen Forschung und lässt Geschichte lebendig werden. Gelegentlich stöbere ich nach gebrauchten Büchern und habe dabei dieses interessante Exemplar aus dem Bereich der Astronomie gefunden.

Die Ausgabe der Tabulae Caelestes stammt aus dem Jahr 1924 und wurde damals für astronomische Studien benutzt. Für eine Bewertung des Buchalters helfen ein paar geschichtliche Ereignisse: Bei der Drucklegung des Werks begann der gerade in Betrieb genommene Zeppelin LZ 126 seine Erfolgsgeschichte und wurde im Folgejahr sogar als Sonnenobservatorium zum Studium der Sonnenfinsternis am 24.01.1925 eingesetzt. Albert Einstein nahm wenig später (1927) auf der 5. Solvay-Konferenz teil und debattierte mit Niels Bohr über Quantenmechanik.

Erst kurz vor Herstellung des Buches wurde die Entfernung der Andromedagalaxie M31 bestimmt und eine Position außerhalb unserer eigenen Galaxie nachgewiesen. Das Weltall war damit mit einem Mal viel größer als bis zu diesem Zeitpunkt angenommen und die Astronomen bewerteten viele Beobachtungen sicherlich neu. Die Sternkarten von 1924 zeigen bekannte Sternbilder und Objekte, doch einige Flecken auf der Karte warten noch auf ihre genauere Erforschung der Beobachter ihrer Zeit. Von ein paar später entdeckten Himmelskörpern wissen die damaligen Astronomen noch nichts: Der Planet (inzwischen Kleinplanet) Pluto beispielsweise wurde erst im Jahr 1930 von Clyde Tombaugh durch den Abgleich von Fotoplatten entdeckt.

Besonders interessant sind zahlreiche Notizen im Buch, die der damalige Astronom bei der Benutzung anfertigte. Darunter finden sich im Katalog und auf den Karten handschriftliche Hinweise zu beobachteten Messierobjekten und Mondkratern, welche auf der enthaltenen Mondkarte verzeichnet sind. Bis zur direkten Erforschung des Mondes durch die Raumfahrt sollten noch einige Jahre vergehen. Wie sich wohl zukünftige Forscher im Jahr 2.120 unsere Zeit vorstellen und welche astronomischen Geheimnisse bis dahin gelüftet wurden, von deren Entdeckung sie uns erzählen könnten?

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