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Kassiopeia: Offener Sternhaufen Messier 103 Montag, 18. Dezember 2017 21:40
Der offene Sternhaufen M103 im Sternbild Kassiopeia ist leicht zu finden: In der Nähe der Spitze des linken Bogens im „Himmels-W“ befindet sich das 7,4 mag helle Deep-Sky-Objekt. Das visuell gut beobachtbare Objekt ist...
Andromedagalaxie M31 fotografieren Mittwoch, 04. Januar 2017 14:03
An einem klaren Winterabend sind die Wetterbedingungen gut und ich möchte ein paar Astrofotos machen. Die Nacht ist mondlos und windstill, doch am frühen Abend gibt es leider noch viele künstliche Lichtquellen.
Experiment: Flammennebel mit Pferdekopf Dienstag, 21. März 2017 20:36
Ist es wohl möglich, mit einer kurzen Belichtungszeit und einer unmodifizierten DSLR den Pferdekopfnebel zu fotografieren? Bleibt ein Objekt mangels Öffnung und Himmelsqualität unsichtbar, kann die Astrofotografie manchmal...
Mondkrater Petavius und Vallis Palitzsch Samstag, 16. September 2017 16:53
Die Beobachtungsbedingungen sind seit der letzten Beobachtung durch Dunst und Luftunruhe leider noch einmal schlechter geworden. Einen Tag nach Vollmond sind jedoch die Kraterlandschaften in der Nähe des Mare Australe sichtbar...
Praesepe: M44 im Sternbild Krebs Mittwoch, 17. Mai 2017 08:58
Mit dem 10 x 50 Fernglas beobachte ich den offene Sternhaufen M44 im Sternbild Krebs. Das große Gesichtsfeld des Fernglases ermöglicht die zusammenhängende Beobachtung des großen Objekts und zeigt "Praesepe" als Sternhaufen.
Mare Humorum: Kraterlandschaft am Terminator Freitag, 19. Mai 2017 17:58
In der Nähe des Mare Humorum beobachte ich die Kraterlandschaft des nahezu vollständig beleuchteten Mondes. Um die beobachteten Details besser festhalten zu können, mache ich mit dem Maksutov-Teleskop eine Aufnahme mit der...
Starhopping zum Weihnachtsbaumhaufen NGC 2264 Sonntag, 23. April 2017 18:20
Mit dem kleinen 80/400 Refraktor mache ich mich auf die Suche nach dem Weihnachtsbaumhaufen. Der offene Sternhaufen im Sternbild Einhorn ist nicht leicht zu finden, denn an meinem Beobachtungsstandort ist das Sternbild bei den...
Planet Merkur vor Sonnenaufgang Freitag, 29. Dezember 2017 11:33
In den Morgenstunden ist heute in der Dämmerung der Planet Merkur knapp über dem Horizont sichtbar. Bereits mit bloßem Auge ist der Planet bei Beobachtungsbeginn um 7.20 h etwa 5° über dem Horizont sichtbar. Mit dem Fernglas...
Uranus mit dem 10x50 Fernglas Sonntag, 26. Februar 2017 11:38
Am Abend schaue ich noch einmal mit dem Fernglas auf das Planetentrio aus Venus, Mars und Uranus. Während Venus bereits in der Dämmerung unübersehbar hell am Abendhimmel strahlt und der rötliche Mars sich nicht weit entfernt...
First Light mit 10 Zoll: Leo-Triplett Samstag, 20. Januar 2018 11:05
In einer Wolkenlücke plane ich das First Light mit dem 10“ f/4,7 Newton auf einer Dobson-Montierung. Der Wetterbericht sagt trotz der aktuell starken Bewölkung mit Regenschauern ein paar klare Stunden in der Nacht vorher. Um...
Jupiter und Mars mit dem Fernglas Samstag, 06. Januar 2018 09:27
In den Morgenstunden erlaubt eine Wolkenlücke einen Blick auf Jupiter und Mars. Die beiden Planeten stehen dicht genug beieinander, um gemeinsam im Gesichtsfeld des Fernglases beobachtet zu werden.
Sternbild Auriga: Sternhaufen mit Asterismus Samstag, 10. Februar 2018 17:24
Mitten in der Woche sorgt ein Hochdruckgebiet für sternklare Nächte. Das 10x50 Fernglas ist das ideale Instrument für einen kurzen Beobachtungsabend. Das Sternbild Auriga steht günstig und zeigt interessante Objekte für das...

First Light mit 10 Zoll: Leo-Triplett

Das Leo-Triplett M65, M66 und unten rechts NGC 3628: Aufnahme mit 6" f/5 Newton, Pentax K-500, 11 x 25 Sek. (4 Min. 35 Sek.), ISO 3200 Das Leo-Triplett M65, M66 und unten rechts NGC 3628: Aufnahme mit 6" f/5 Newton, Pentax K-500, 11 x 25 Sek. (4 Min. 35 Sek.), ISO 3200 In einer Wolkenlücke plane ich das First Light mit dem 10“ f/4,7 Newton auf einer Dobson-Montierung. Der Wetterbericht sagt trotz der aktuell starken Bewölkung mit Regenschauern ein paar klare Stunden in der Nacht vorher. Um 2.30 h ist es tatsächlich sternenklar und ich beginne mit der ersten Beobachtung.

Ich beobachte nur kurz vom Dachboden aus und in wenigen Minuten ist das Dobsonteleskop einsatzbereit. Nach der ersten Volljustage einen Tag zuvor kann es endlich im Praxistest losgehen. Aufgrund der eingeschränkten Sicht vom Dachboden und der ungewohnt niedrigen, aber sehr bequemen Beobachtungsposition, bleibt nur das Sternbild Löwe, welches in den frühen Stunden fast im Süden steht. Das Teleskop lässt sich unerwartet leicht „führen“ und erlaubt eine feinfühlige Navigation mit dem 32 mm Okular. Ich versuche, das Leo-Triplett aufzusuchen und nach ein paar Versuchen sollte ich fündig werden. Zwar ist die Himmelshelligkeit um diese Uhrzeit noch erstaunlich hoch und das Seeing sehr schlecht, das nehme ich jedoch hin, da es beim First Light um die erste Inbetriebnahme und nicht um die perfekte Beobachtung geht.

Im Okular nehme ich zuerst M 66 als nebliges Objekt war. Der Himmelshintergrund wirkt hellgrau, doch ich kann M66 und dann auch M65 ausmachen. Ich wechsele auf das 25 mm Okular und kann eine Verbesserung aufgrund der kleineren Austrittspupille feststellen. Viele Details sind in den Galaxien nicht sichtbar, doch wenn ich etwas am Tubus wackele, heben sich die Galaxien deutlich als neblige Flecken ab. Kurz blinkt sogar NGC 3628 auf und kann mit indirekte Beobachtung für ein paar Sekunden gehalten werden. Die dritte Galaxie des Tripletts war an diesem Standort mit 6“ bisher visuell immer etwas schwierig und konnte kaum gesichtet werden. Das First Light konnte um 3.30 h erfolgreich beendet werden und lässt gute Beobachtungen erahnen, wenn erst die volle Teleskopleistung erreicht ist.

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