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Fernglasbeobachtung: Galaxien, Nebel und Sternhaufen Montag, 23. April 2018 20:30
Mit dem Fernglas gehe ich bei inzwischen etwas milderer Außentemperatur im Liegestuhl auf die Suche nach Deep-Sky-Objekten. Die bequeme Liegeposition ermöglicht eine aufgestützte und stabile Beobachtung mit dem Pentax 10x50...
Andromedagalaxie M31 fotografieren Mittwoch, 04. Januar 2017 14:03
An einem klaren Winterabend sind die Wetterbedingungen gut und ich möchte ein paar Astrofotos machen. Die Nacht ist mondlos und windstill, doch am frühen Abend gibt es leider noch viele künstliche Lichtquellen.
Hantelnebel: Zeichnung von M27 Sonntag, 07. September 2014 11:18
Wer von Nebelobjekten fasziniert ist, findet im Sommer in M27 ein lohnendes Objekt. Der verhältnismäßig groß und hell erscheinende Planetarische Nebel sorgt bei manchem Einsteiger für das erste Erfolgserlebnis. Für...
Teleskop und Fernglas: Objekte für kleine Öffnungen Sonntag, 16. November 2014 21:47
Heute habe ich zur Beobachtung zwei leichte Instrumente mit kleiner Öffnung ausgewählt, da leider nur wenig Zeit für die Beobachtung bleibt und nicht lange aufgebaut werden kann. Doch auch für kleine Öffnungen hält der...
Sonnenfotografie mit dem Newton-Teleskop Sonntag, 17. Mai 2015 21:37
Am Nachmittag bleibt etwas Zeit für die Sonnenbeobachtung. Ich betrachte zunächst freisichtig durch eine ND5-Schutzfilterbrille die Sonne und kann bereits zwei kleine Sonnenflecken direkt beobachten. Das Teleskop wird für einen...
Exkursion zum Planetarium Münster Mittwoch, 17. Mai 2017 07:49
An einem Wochenende besuche ich das Planetarium im Naturkundemuseum Münster. Das Programm zeigt die Entstehung des Universums und die Abläufe von den ersten Sekunden bis zur heutigen Zeit nach dem aktuellen Stand der...
Mondbeobachtung: Dorsum Oppel Dienstag, 14. Februar 2017 22:01
Bei der letzten Mondbeobachtung ist das Mare Crisium durch die abnehmende Mondphase besonders auffällig. Das Mondmeer zeigt sich am Rand des Terminators durch die flachen Lichtstrahlen besonders strukturiert und Dorsum Oppel...
h+chi: Doppelsternhaufen im Perseus Sonntag, 28. September 2014 22:12
Das letzte Objekt dieser Sommernacht befindet sich im aufgehenden Sternbild Perseus. Um genau zu sein sind es zwei Objekte, die jedoch zusammen beobachtet werden können: Die offenen Sternhaufen h und chi Persei (NGC 884 und...
Deep Sky: Galaxiensuche mit dem Newtonteleskop Mittwoch, 31. Januar 2018 20:52
Mit dem 254/1200 Newtonteleskop bin ich auf Galaxiensuche. Das Teleskop steht seit über drei Stunden zur Temperaturanpassung im Außenbereich. Nach dem Transport zur Beobachtungsposition erlaubt die Dobsonmontierung eine...
Sonnenbeobachtung: AR 12661 im Weißlicht Dienstag, 25. Juli 2017 21:23
Über die Internetseite solarmonitor.org verfolge ich die Ansicht der aktuellen Sonne und sehe die Aktivitätsregion 12661 in der Äquatornähe. Ich bereite zwei Teleskope für die sichere Sonnenbeobachtung vor und mache zusätzlich...
Tabulae Caelestes: Historische Sternenforschung Donnerstag, 04. Januar 2018 21:37
Vor mir liegt eine bald hundert Jahre alte Ausgabe der Tabulae Caelestes. Das antiquarische Buch gibt Einblicke in den historischen Stand der damaligen Forschung und lässt Geschichte lebendig werden. Gelegentlich stöbere ich...
Experiment: Flammennebel mit Pferdekopf Dienstag, 21. März 2017 20:36
Ist es wohl möglich, mit einer kurzen Belichtungszeit und einer unmodifizierten DSLR den Pferdekopfnebel zu fotografieren? Bleibt ein Objekt mangels Öffnung und Himmelsqualität unsichtbar, kann die Astrofotografie manchmal...

Uranus mit dem 10x50 Fernglas

Meist strukturlose Oberfläche: Aufbau von Uranus und Nahaufnahme der Raumsonde Voyager 2 beim Vorbeiflug im Jahre 1986 Meist strukturlose Oberfläche: Aufbau von Uranus und Nahaufnahme der Raumsonde Voyager 2 beim Vorbeiflug im Jahre 1986 Am Abend schaue ich noch einmal mit dem Fernglas auf das Planetentrio aus Venus, Mars und Uranus. Während Venus bereits in der Dämmerung unübersehbar hell am Abendhimmel strahlt und der rötliche Mars sich nicht weit entfernt ebenfalls freisichtig zeigt, bleibt Uranus mit bloßem Auge (fst = 4,4 mag) noch unter der Sichtbarkeitsgrenze.

Jedoch bereits mit einem 10x50 Fernglas kann der Planet Uranus beobachtet werden und der Gasriese wird sichtbar. Von den äußeren Planeten ist Uranus damit an meinem Standort der erste nicht freisichtig beobachtbare Planet, der anders als Jupiter oder Saturn eine Aufsuchkarte erfordert. Heute ist Uranus jedoch leicht zu finden, denn er befindet sich perspektivisch nicht weit entfernt von Mars.

Etwa 4° östlich von Mars ist Uranus als blassblauer Lichtpunkt zu sehen. Die obere Atmosphärenschicht hält durch den Methangehalt einen Rotanteil des reflektierten Lichts zurück, wodurch die sichtbare Oberfläche von Uranus blau erscheint. Der Planet zeigt keine strukturierte Atmosphäre. Die selten vorhandenen Besonderheiten in der Atmosphäre können erst mit einem erheblich größeren Teleskop beobachtet werden.

Ein kleines oder mittleres Teleskop ist deshalb nicht unbedingt notwendig, denn es sind in der Regel keine weiteren Details erkennbar.
Mit dem Fernglas kann ich aus der Hand jedoch einen ansonsten unsichtbaren Planeten am Himmel beobachten.