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Astrofotografie mit der DSLR Samstag, 23. Januar 2016 18:43
Mit einer digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR) ist der Einstieg in die Astrofotografie gar nicht so schwierig: Falls bereits eine DLSR vorhanden ist, kann die Spiegelreflexkamera mit dem entsprechenden Adapter für erste...
Mondsichel mit Venus Montag, 26. Dezember 2016 18:31
Anfang des Monats konnte ich bei einem Spaziergang unter freiem Himmel die schmale Mondsichel des zunehmenden Mondes zusammen mit dem Planeten Venus beobachten. Die Himmelskörper zeigten sich als nah stehendes Duo am...
Mondkrater Petavius und Vallis Palitzsch Samstag, 16. September 2017 16:53
Die Beobachtungsbedingungen sind seit der letzten Beobachtung durch Dunst und Luftunruhe leider noch einmal schlechter geworden. Einen Tag nach Vollmond sind jedoch die Kraterlandschaften in der Nähe des Mare Australe sichtbar...
Space Expo: Besuch bei der ESA Mittwoch, 27. September 2017 21:26
Zu Gast bei der ESA haben wir zunächst die Ausstellung Space Expo besucht. Der Sonnensystemsimulator am Anfang zeigt die Position der Planeten zum gewünschten Datum und gewährt auf Leuchttafeln Einblicke in den Weltraum. Die...
Experiment: Flammennebel mit Pferdekopf Dienstag, 21. März 2017 20:36
Ist es wohl möglich, mit einer kurzen Belichtungszeit und einer unmodifizierten DSLR den Pferdekopfnebel zu fotografieren? Bleibt ein Objekt mangels Öffnung und Himmelsqualität unsichtbar, kann die Astrofotografie manchmal...
Zeichnung Orionnebel M42 Montag, 19. Dezember 2016 22:07
Ich beobachte M42, den Orionnebel, mit dem Maksutov-Cassegrain Teleskop (MAK) an einem Wochentag ohne großen Aufwand. Die Nacht ist kalt bei -2 °C, aber trocken und windstill. Das Seeing ist akzeptabel für eine hohe...
Granatstern: M2-Stern fotografisch Montag, 20. November 2017 21:32
Vom rötlich leuchtenden Granatstern mache ich eine Aufnahme mit dem Teleskop und der Spiegelreflexkamera. Im „Haus“ des Kepheus ist im „Keller“ der Granatstern mittig unter den Hauptsternen sichtbar. Im Fernrohr zeigt sich...
Himmelsbeobachtung mit dem Fernglas und freisichtig Freitag, 09. Dezember 2016 17:53
Die Himmelsbeobachtung an Wochentagen ist für mich eine gute Gelegenheit, das klare Wetter in der Woche zu nutzen. Leider bleibt manchmal auch am Wochenende nur wenig Zeit, ein Teleskop aufzubauen oder am Freitag Abend ziehen...
Sonne fotografieren: Refraktor vs. Maksutov Mittwoch, 03. August 2016 22:20
Nach der Aufnahme mit dem Refraktorteleskop möchte ich ein Vergleichsbild mit mehr Brennweite machen und montiere den Sonnenfilter an das 102/1300 mm Maksutov-Teleskop. Für die Fotografie von Objekten im Sonnensystem ist die...
Mondbeobachtung: Copernicus Krater Samstag, 20. Januar 2018 17:44
Zwischen zwei Regenschauern scheint plötzlich der helle Mond zum Fenster herein. Nach den ersten beiden Tests mit dem 10“ Newton bietet sich jetzt ein Test des Auflösungsvermögens beim Mond an. In einer Minute ist das Teleskop...
Messier 45: Astrofotografie der Plejaden Sonntag, 03. Dezember 2017 21:59
Der offene Sternhaufen Messier 45 ist in dieser Beobachtungsnacht ein weiteres Ziel meiner fotografierten Objekte mit dem 6“ Newton-Teleskop. Das von vielen Astrofotografien bekanntes Objekt benötigt für die Abbildung der...
Fernglas: Schneller Blick zum Himmel Dienstag, 03. Oktober 2017 20:12
Am Abend schaue ich noch einmal aus dem Dachbodenfenster. Der Himmel ist klar und mit dem Fernglas lohnt sich ein kurzer Spaziergang über den Himmel. Von dem Südfenster blicke ich nach rechts Richtung Westen auf das Sternbild...

Uranus mit dem 10x50 Fernglas

Meist strukturlose Oberfläche: Aufbau von Uranus und Nahaufnahme der Raumsonde Voyager 2 beim Vorbeiflug im Jahre 1986 Meist strukturlose Oberfläche: Aufbau von Uranus und Nahaufnahme der Raumsonde Voyager 2 beim Vorbeiflug im Jahre 1986 Am Abend schaue ich noch einmal mit dem Fernglas auf das Planetentrio aus Venus, Mars und Uranus. Während Venus bereits in der Dämmerung unübersehbar hell am Abendhimmel strahlt und der rötliche Mars sich nicht weit entfernt ebenfalls freisichtig zeigt, bleibt Uranus mit bloßem Auge (fst = 4,4 mag) noch unter der Sichtbarkeitsgrenze.

Jedoch bereits mit einem 10x50 Fernglas kann der Planet Uranus beobachtet werden und der Gasriese wird sichtbar. Von den äußeren Planeten ist Uranus damit an meinem Standort der erste nicht freisichtig beobachtbare Planet, der anders als Jupiter oder Saturn eine Aufsuchkarte erfordert. Heute ist Uranus jedoch leicht zu finden, denn er befindet sich perspektivisch nicht weit entfernt von Mars.

Etwa 4° östlich von Mars ist Uranus als blassblauer Lichtpunkt zu sehen. Die obere Atmosphärenschicht hält durch den Methangehalt einen Rotanteil des reflektierten Lichts zurück, wodurch die sichtbare Oberfläche von Uranus blau erscheint. Der Planet zeigt keine strukturierte Atmosphäre. Die selten vorhandenen Besonderheiten in der Atmosphäre können erst mit einem erheblich größeren Teleskop beobachtet werden.

Ein kleines oder mittleres Teleskop ist deshalb nicht unbedingt notwendig, denn es sind in der Regel keine weiteren Details erkennbar.
Mit dem Fernglas kann ich aus der Hand jedoch einen ansonsten unsichtbaren Planeten am Himmel beobachten.