Beobachtungsplan

Was soll beobachtet werden?

Es wäre doch schade, wenn die relativ knappe Zeit am Teleskop mangels Beobachtungsplan und Kenntnis des Beobachtungsgebietes nicht genutzt wird und immer die selben Objekte beobachtet werden.

Trotz vieler Anregungen aus Büchern oder dem Internet, welche Objekte für die Beobachtung interessant sein könnten - ohne Plan könnte der Kopf am Teleskop plötzlich leer sein. Und ohne Aufsuchkarte endet die Suche nach der Wunschgalaxie wahrscheinlich in einer ziellosen Fahrt über den Himmel und die Nacht wird erfolglos beendet.


Beobachtungsliste anlegen


Mindestens einen Tag vor der geplanten Beobachtung ist eine Liste mit Beobachtungsobjekten anzulegen. Diese sollte aus den Objekten bestehen, die realistisch in der zur Verfügung stehenden Zeit beobachtet werden können. Pro Objekt ist mit Aufsuchen und Beobachten etwa eine halbe Stunde Zeit einzuplanen. Vielleicht sogar etwas mehr, wenn die Dokumentation in Form von Notizen oder einer kleinen Zeichnung dazu kommen.

Bei der Planung hilft ein Planetariumsprogramm oder eine Sternenkarte, um den sichtbaren Himmelsbereich kennen zu lernen und die beobachtbaren Objekte herauszusuchen. Dabei ist auch auf die Leistung des verfügbaren Teleskopes und den Beobachtungsbedingungen vor Ort zu achten.

Auch astronomische Planungstools für den Computer können bei der Beobachtungsplanung helfen. In dem verlinkten Downloadbereich ist unter anderem die Software Eye & Telescope aufgeführt. Diese erlaubt die Planung anhand der sichtbaren Objekte und kann zunächst als Demoversion getestet werden.