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Fernglasbeobachtung: Galaxien, Nebel und Sternhaufen Montag, 23. April 2018 20:30
Mit dem Fernglas gehe ich bei inzwischen etwas milderer Außentemperatur im Liegestuhl auf die Suche nach Deep-Sky-Objekten. Die bequeme Liegeposition ermöglicht eine aufgestützte und stabile Beobachtung mit dem Pentax 10x50...
Plejaden und Planeten: Mit dem Fernglas unterwegs Dienstag, 10. Februar 2015 14:32
Der Winterhimmel hat mit den Plejaden einen weiteren Klassiker zu bieten, der für nahezu alle Beobachtungsinstrumente und astronomische Anwendungen geeignet ist. Ob rein visuell, mit dem Zeichenbrett oder der Kamera: Das...
Universe2go: Der praktische Einsatz Samstag, 05. Dezember 2015 19:23
Nach der ersten Kalibrierung der Sichtbrille funktioniert die Erkennung der Sternenposition tadellos und ist ausreichend feinfühlig handhabbar. Das Programm bietet verschiedene Modi zum ersten Kennenlernen des Himmels bis zur...
M81/M82: Galaxien fotografieren Mittwoch, 31. August 2016 20:29
Zur Fotografie von Galaxien benötige ich eine lange Belichtungszeit und eine genaue Nachführung des Newton-Teleskopes. Die Galaxien M81 und M82 sind vergleichsweise hell und können auch mit einer einfacheren...
Hantelnebel: Zeichnung von M27 Sonntag, 07. September 2014 11:18
Wer von Nebelobjekten fasziniert ist, findet im Sommer in M27 ein lohnendes Objekt. Der verhältnismäßig groß und hell erscheinende Planetarische Nebel sorgt bei manchem Einsteiger für das erste Erfolgserlebnis. Für...
Vom Krebsnebel zur Grinsekatze Donnerstag, 18. Februar 2016 21:33
An diesem Abend habe ich den 6“ f/5 Newton und ein 2-Zoll Fernglas dabei. In der mondlosen Nachthälfte steht Deep-Sky auf dem Beobachtungsplan und bei geringer Luftfeuchtigkeit, Windstille und 2° Celsius kann die Beobachtung...
Planet Merkur vor Sonnenaufgang Freitag, 29. Dezember 2017 11:33
In den Morgenstunden ist heute in der Dämmerung der Planet Merkur knapp über dem Horizont sichtbar. Bereits mit bloßem Auge ist der Planet bei Beobachtungsbeginn um 7.20 h etwa 5° über dem Horizont sichtbar. Mit dem Fernglas...
Kosmologie: Zeitreisen, Quantenphysik und schwarze Löcher Samstag, 11. März 2017 19:33
Die Kosmologie ist ein interessantes Thema der Astronomie. Fragen nach dem Aufbau und Ursprung des Universums werden schon seit vielen Jahrhunderten gestellt und können inzwischen - zumindest teilweise - beantwortet werden. Mit...
Buchempfehlungen zu Albert Einstein Mittwoch, 23. März 2016 20:51
Auch über hundert Jahre nach der Veröffentlichung ist Albert Einsteins Relativitätstheorie nach wie vor interessant und faszinierend. Passend zum Jubiläum der Allgemeinen Relativitätstheorie (ART) ist erst neulich ein Nachweis...
Rote Riesen - graue Nebel: Orion und Stier im Fernglas Montag, 14. Dezember 2015 21:45
Am Ende eines Tages schaue ich noch einmal aus dem Fenster, um nach den Sternen zu sehen. Der Himmel ist unerwartet aufgeklart und die Wolken sind verschwunden. Genau vor dem Fenster ist jetzt Orion zu sehen. Für einen kurzen...
Astrophysik: Das Ende eines Sterns Sonntag, 20. September 2015 17:54
In der Kategorie Astrophysik ist ein neuer Artikel erschienen. In dem Beitrag geht es um den Entwicklungszyklus eines Sterns. Sind denn überhaupt alle Sterne gleich? Sterne leuchten nicht ewig, aber was passiert eigentlich am...
Merkurtransit: Blick auf Merkur visuell Donnerstag, 26. Mai 2016 10:18
Der Merkurtransit ist trotz Bewölkung "im Kasten". Ich freue mich, dass es doch noch geklappt hat und nachdem die geplanten Aufnahmen auf der Speicherkarte sind, setze ich noch das 6 mm und 9 mm Okular für die visuelle...

10 Zoll Öffnung: Test am Orionnebel M42

Visueller Eindruck vom Orionnebel, Aufnahme mit 6" f/5 Newton, Pentax K-500, 10 x 25 Sek., ISO 1600 Visueller Eindruck vom Orionnebel, Aufnahme mit 6" f/5 Newton, Pentax K-500, 10 x 25 Sek., ISO 1600 Einen Abend nach der ersten Beobachtung mit dem 10 Zöller klart es entgegen der Vorhersage überraschender Weise auf. Die Gelegenheit, einen schnellen Blick auf M42 zu werfen ist verlockend, denn der Orionnebel war eigentlich für das First Light geplant.

Wieder am Dachbodenfenster ist das Teleskop schnell auf das Sternbild Orion ausgerichtet. Mit kleiner Vergrößerung ist M42 erstaunlich detailreich sichtbar und kommt mir „großflächiger“ als sonst vor. Ich taste mich trotz des erwartungsgemäß immer noch schlechten Seeings bei der Beobachtung durch das offene Fenster auf das 9 mm Okular und 133-fache Vergrößerung heran. Dies funktioniert erstaunlich gut und M42 wirkt schon jetzt detailreich und zeigt strukturierte Bereiche unterschiedlicher Helligkeiten. Der zusätzliche UHC-Filter kann problemlos eingesetzt werden, da die 254 mm Öffnung des Teleskops genügend Licht für eine helle Abbildung sammelt. Der jetzt dunkle Hintergrund lässt M42 noch stärker hervortreten und zeigt noch mehr von der Größe des Orionnebels.

Ein Schwenk auf Beteigeuze ohne Filter zeigt jeweils in klaren Momenten eine trotz Spikes scharf begrenzte Abbildung. Beteigeuze erscheint sogar etwas flächig und die rote Färbung ist auffällig. Ein Versuch mit dem 6 mm Okular führt allerdings zu keinem klaren Bild. Der defokussierte Stern zeigt eine starke Luftunruhe, bedingt durch den warmen Tubus als auch durch das offene Fenster. Das überraschende „Second Light“ hat jedoch noch einmal überzeugt und lässt auf besseres Wetter hoffen.