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Albireo: Doppelstern im Schwan Sonntag, 05. November 2017 20:49
Der Doppelstern Albireo befindet sich am „Kopfende“ des Sternbildes Schwan. Durch den Farbkontrast der blauen und orangeroten Komponente zählt Albireo zu den schönsten Doppelsternen. Mit dem Newton-Teleskop mache ich ein paar...
Kugelsternhaufen M53 visuell und fotografisch Mittwoch, 24. Mai 2017 22:32
Im Sternbild Haar der Berenike beobachte ich den Kugelsternhaufen M53. Das Objekt ist visuell mit dem Teleskop leicht erkennbar und bietet sowohl im Okular wie auch fotografisch ein interessantes Ziel.
Sonnenbeobachtung: AR 12661 im Weißlicht Dienstag, 25. Juli 2017 21:23
Über die Internetseite solarmonitor.org verfolge ich die Ansicht der aktuellen Sonne und sehe die Aktivitätsregion 12661 in der Äquatornähe. Ich bereite zwei Teleskope für die sichere Sonnenbeobachtung vor und mache zusätzlich...
10 Zoll Öffnung: Test am Orionnebel M42 Samstag, 20. Januar 2018 17:12
Einen Abend nach der ersten Beobachtung mit dem 10 Zöller klart es entgegen der Vorhersage überraschender Weise auf. Die Gelegenheit, einen schnellen Blick auf M42 zu werfen ist verlockend, denn der Orionnebel war eigentlich...
Cygnus Sternenfeld: 31 und 30 Cyg Donnerstag, 04. Januar 2018 21:53
Mit dem 150/750 Newtonteleskop fotografiere ich ein paar Sternenfelder. Im Sternbild Schwan nehme ich die Region um die beiden helleren Sterne 31 und 30 Cygni auf. Westlich von Deneb, dem hellen alpha-Stern des Sternbildes,...
M13: Herkuleshaufen fotografieren Montag, 03. Juli 2017 21:55
Der Kugelsternhaufen M13 im Sternbild Herkules ist leicht auf der rechten Seite des „Kastens“ zu finden. Der hellste Kugelsternhaufen des Nordhimmels bietet visuell und fotografisch ein interessantes und reichhaltiges Motiv.
Jupiter und Mars mit dem Fernglas Samstag, 06. Januar 2018 09:27
In den Morgenstunden erlaubt eine Wolkenlücke einen Blick auf Jupiter und Mars. Die beiden Planeten stehen dicht genug beieinander, um gemeinsam im Gesichtsfeld des Fernglases beobachtet zu werden.
Deep-Sky mit dem 102/1000 Refraktor Dienstag, 10. Oktober 2017 21:09
Einen Tag später nach dem letzten Einsatz mit dem Refraktor ist die Luftfeuchtigkeit geringer und ich plane diesmal eine Deep-Sky Beobachtung. Das 102/1000 Refraktorteleskop mit der azimutalen Montierung steht von gestern noch...
Mare Humorum: Kraterlandschaft am Terminator Freitag, 19. Mai 2017 17:58
In der Nähe des Mare Humorum beobachte ich die Kraterlandschaft des nahezu vollständig beleuchteten Mondes. Um die beobachteten Details besser festhalten zu können, mache ich mit dem Maksutov-Teleskop eine Aufnahme mit der...
M106: Strukturierte Galaxie im 6-Zöller fotografisch Dienstag, 06. Juni 2017 21:21
Im Sternbild Jagdhunde suche ich die Galaxie Messier 106 auf. Zur Orientierung nehme ich den Stern Phekda (Gamma Ursae Maioris) vom Großen Bären darüber und finde die Galaxie im Übersichtsokular. Die Galaxie zeigt besondere...
Space Expo: Besuch bei der ESA Mittwoch, 27. September 2017 21:26
Zu Gast bei der ESA haben wir zunächst die Ausstellung Space Expo besucht. Der Sonnensystemsimulator am Anfang zeigt die Position der Planeten zum gewünschten Datum und gewährt auf Leuchttafeln Einblicke in den Weltraum. Die...
Kassiopeia: Offener Sternhaufen Messier 103 Montag, 18. Dezember 2017 21:40
Der offene Sternhaufen M103 im Sternbild Kassiopeia ist leicht zu finden: In der Nähe der Spitze des linken Bogens im „Himmels-W“ befindet sich das 7,4 mag helle Deep-Sky-Objekt. Das visuell gut beobachtbare Objekt ist...

102/1000 Refraktor auf azimutaler Montierung

Blick in den Nachthimmel: Eine schnelle Beobachtung ist mit dem Refraktorteleskop möglich Blick in den Nachthimmel: Eine schnelle Beobachtung ist mit dem Refraktorteleskop möglich Heute beobachte ich mit einem langen Refraktor auf einer azimutalen Montierung. Die seit Wochen unverändert schwierigen Bedingungen halten mich nicht vom Beobachten ab, denn es ist wie es ist und es bleibt nur, sich der Situation anzupassen. Ein Vorteil des gewählten Teleskops ist die schnelle Einsatzbereitschaft. Nach einem langen Tag kann ich nicht die ganze Nacht beobachten und möchte sofort starten.

Die Luftfeuchtigkeit ist hoch (75 % r.F. bei Beobachtungsbeginn) und mit der sinkenden Temperatur am frühen Abend beschlagen die Oberflächen des Okularkoffers und des Teleskops schnell. Die Atmosphäre ist ebenfalls entsprechend diesig und heute stark aufgehellt durch Aktivitäten der nahen Industrie und Nachbarstädte. Die beiden einzigen Beobachtungsobjekte des Abends bleiben deshalb die nur im Kerngebiet beobachtbare Andromedagalaxie M31 und der Herkuleshaufen M13. Die Umgebungssterne werden nadelfein und ohne erkennbaren Farbfehler abgebildet und bieten einen schönes Ambiente. In dem 4-Zöller zeigt sich M13 mit einem 10 mm Weitwinkelokular als Nebelfleck mit einigen herausstehenden Einzelsternen.

Die azimutale Montierung AZ-3 ist unkompliziert und trägt den langen Refraktor problemlos. Die schnell aufgestellte Montierung hat kaum Rüstzeit und die Beobachtung kann sofort beginnen. Doch bei höherstehenden oder gar zenitnahen Objekten ist die Montierung nicht mehr stabil, wenn das Gewicht des außerhalb des Schwerpunkt liegenden Teleskops zu groß ist. Das Teleskop zieht in diesem Fall mit der Okularseite nach unten, da die Friktion der Montierung das Gewicht nicht halten kann. Als Folge läuft das Beobachtungsobjekt langsam aus dem Gesichtsfeld und lässt sich nicht einstellen.

Eine Lösung wäre ein Gegengewicht zum Ausgleich des Teleskops, wie bei meiner parallaktischen Montierung. Es reicht jedoch in dieser Kombination mit der azimutalen Montierung aus, den Refraktor möglichst kopflastig zu montieren, also die Prismenschiene so weit wie möglich nach vorne zu setzen. Der Refraktor lässt sich dann zusätzlich durch Verschieben in den Rohrschellen in die Balance bringen, um auch bei höherstehenden Objekten in der Waage zu bleiben. Mit dem gut 3 kg wiegenden Refraktor funktioniert die Montierung auf diese Weise mühelos und das Teleskop ist schnell einsatzbereit ohne Justage, Einnordung und Auskühlzeit. Auch wenn heute aufgrund der Himmelsqualität keine besonderen Neuentdeckung möglich sind, lohnt sich die Beobachtungsnacht in einer bequemen Beobachtungsposition, wie ich finde.

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