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Offene Sternhaufen bei Himmelsaufhellung Donnerstag, 09. Oktober 2014 12:26
In dieser Nacht zeigt sich der Himmel noch etwas heller als üblich: Nachtarbeit im Industriegebiet und ein Freiluftkonzert in der Nähe sorgen für eine zusätzliche Himmelsaufhellung. Dies macht die Himmelsbeobachtung zwar...
Astrofoto: Orionnebel M42 Donnerstag, 05. März 2015 23:10
Ich starte einen neuen Anlauf zum Astrofoto des Orionnebels. Die Bedingungen heute sind ganz gut bei 5 °C, trockener Luft und nur leichtem Wind. Bei der Einnordung hilft ein neuer Polsucher, auch wenn dieser noch nicht optimal...
Mondbeobachtung: Dorsum Oppel Dienstag, 14. Februar 2017 22:01
Bei der letzten Mondbeobachtung ist das Mare Crisium durch die abnehmende Mondphase besonders auffällig. Das Mondmeer zeigt sich am Rand des Terminators durch die flachen Lichtstrahlen besonders strukturiert und Dorsum Oppel...
Kraterbeobachtung 3 Tage vor Vollmond Freitag, 19. Mai 2017 17:29
Der Mond ist zu 95 % beleuchtet und ich beobachte mit dem katadioptrischen Teleskop die Krater in der Nähe des Terminators. Visuell und auch auf dem per Video gewonnenen Bild lassen sich einige Einzelheiten der Mondlandschaft...
Mit kleinem Teleskop: Andromedagalaxie und Sternhaufen Montag, 09. November 2015 19:26
Die Sternbilder Andromeda und Perseus sind im Herbst leicht zu beobachten und halten Galaxien, Sternhaufen und Doppelsterne bereit. Auch mit kleinen Teleskopöffnungen sind bereits gute Beobachtungen möglich und erlauben ein...
Experiment: Flammennebel mit Pferdekopf Dienstag, 21. März 2017 20:36
Ist es wohl möglich, mit einer kurzen Belichtungszeit und einer unmodifizierten DSLR den Pferdekopfnebel zu fotografieren? Bleibt ein Objekt mangels Öffnung und Himmelsqualität unsichtbar, kann die Astrofotografie manchmal...
Mare Humorum: Kraterlandschaft am Terminator Freitag, 19. Mai 2017 17:58
In der Nähe des Mare Humorum beobachte ich die Kraterlandschaft des nahezu vollständig beleuchteten Mondes. Um die beobachteten Details besser festhalten zu können, mache ich mit dem Maksutov-Teleskop eine Aufnahme mit der...
Andromedagalaxie: Fotoversuche an M31 Sonntag, 26. Oktober 2014 17:35
Die Himmelshelligkeit beschränkt die Objektauswahl, jedoch versuche ich trotz der Bedingungen mal ein paar Fotos von M31. Die helle und große Nachbargalaxie steht zwar günstig und ist normalerweise mit jedem Instrument...
Jupiter: Beobachtung mit Farbfilter Sonntag, 07. Mai 2017 15:53
Während der Jupiteropposition beobachte ich mit dem 102/1300 mm Teleskop den Planeten. Mit verschiedenen Filtern probiere ich eine Verbesserung der Beobachtung. Auch fotografisch kann ich Jupiter festhalten.
Sonnenbeobachtung: Fleckengruppe AR 12339 Montag, 15. Juni 2015 21:36
Ein schöner Sonntag mit klarem Himmel lädt zur Sonnenbeobachtung ein. Ich statte mein 6" Newton-Teleskop mit dem ND5 Sonnenfilter aus und beginne die Beobachtung. Bereits mit dem filtergeschützten Blick ohne Teleskop ist eine...
Andromedagalaxie M31 fotografieren Mittwoch, 04. Januar 2017 14:03
An einem klaren Winterabend sind die Wetterbedingungen gut und ich möchte ein paar Astrofotos machen. Die Nacht ist mondlos und windstill, doch am frühen Abend gibt es leider noch viele künstliche Lichtquellen.
Gedicht und Malerei: Astronomie in der Kunst Sonntag, 24. Mai 2015 19:15
Neulich wurde ich auf das Gedicht "Die Sternseherin Lise" von Matthias Claudius aufmerksam gemacht und gefragt, ob ich das vielleicht in den Blog aufnehmen könnte. Das Gedicht beschreibt schließlich auch eine Sternenbeobachtung...

102/1000 Refraktor auf azimutaler Montierung

Blick in den Nachthimmel: Eine schnelle Beobachtung ist mit dem Refraktorteleskop möglich Blick in den Nachthimmel: Eine schnelle Beobachtung ist mit dem Refraktorteleskop möglich Heute beobachte ich mit einem langen Refraktor auf einer azimutalen Montierung. Die seit Wochen unverändert schwierigen Bedingungen halten mich nicht vom Beobachten ab, denn es ist wie es ist und es bleibt nur, sich der Situation anzupassen. Ein Vorteil des gewählten Teleskops ist die schnelle Einsatzbereitschaft. Nach einem langen Tag kann ich nicht die ganze Nacht beobachten und möchte sofort starten.

Die Luftfeuchtigkeit ist hoch (75 % r.F. bei Beobachtungsbeginn) und mit der sinkenden Temperatur am frühen Abend beschlagen die Oberflächen des Okularkoffers und des Teleskops schnell. Die Atmosphäre ist ebenfalls entsprechend diesig und heute stark aufgehellt durch Aktivitäten der nahen Industrie und Nachbarstädte. Die beiden einzigen Beobachtungsobjekte des Abends bleiben deshalb die nur im Kerngebiet beobachtbare Andromedagalaxie M31 und der Herkuleshaufen M13. Die Umgebungssterne werden nadelfein und ohne erkennbaren Farbfehler abgebildet und bieten einen schönes Ambiente. In dem 4-Zöller zeigt sich M13 mit einem 10 mm Weitwinkelokular als Nebelfleck mit einigen herausstehenden Einzelsternen.

Die azimutale Montierung AZ-3 ist unkompliziert und trägt den langen Refraktor problemlos. Die schnell aufgestellte Montierung hat kaum Rüstzeit und die Beobachtung kann sofort beginnen. Doch bei höherstehenden oder gar zenitnahen Objekten ist die Montierung nicht mehr stabil, wenn das Gewicht des außerhalb des Schwerpunkt liegenden Teleskops zu groß ist. Das Teleskop zieht in diesem Fall mit der Okularseite nach unten, da die Friktion der Montierung das Gewicht nicht halten kann. Als Folge läuft das Beobachtungsobjekt langsam aus dem Gesichtsfeld und lässt sich nicht einstellen.

Eine Lösung wäre ein Gegengewicht zum Ausgleich des Teleskops, wie bei meiner parallaktischen Montierung. Es reicht jedoch in dieser Kombination mit der azimutalen Montierung aus, den Refraktor möglichst kopflastig zu montieren, also die Prismenschiene so weit wie möglich nach vorne zu setzen. Der Refraktor lässt sich dann zusätzlich durch Verschieben in den Rohrschellen in die Balance bringen, um auch bei höherstehenden Objekten in der Waage zu bleiben. Mit dem gut 3 kg wiegenden Refraktor funktioniert die Montierung auf diese Weise mühelos und das Teleskop ist schnell einsatzbereit ohne Justage, Einnordung und Auskühlzeit. Auch wenn heute aufgrund der Himmelsqualität keine besonderen Neuentdeckung möglich sind, lohnt sich die Beobachtungsnacht in einer bequemen Beobachtungsposition, wie ich finde.