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45 Jahre Mondlandung Montag, 21. Juli 2014 02:56
Vor 45 Jahren betraten Menschen zum ersten Mal den Mond. Mit der Social-Media-Kampagne #Apollo45 erinnert der damalige Astronaut Buzz Aldrin an das Jubiläum und bringt Zeitzeugen des Ereignisses zusammen.
Komet Lovejoy: Foto ohne Nachführung Montag, 12. Januar 2015 20:33
Als die Sturmwolken am letzten Wochenende den Blick auf den Kometen C/2014 Q2 (Lovejoy) endlich freigeben, nutze ich die mondlosen Stunden für die visuelle Beobachtung mit dem 10x50 Fernglas und 80/400 Refraktor, aber auch für...
Sonnenbeobachtung: AR 12661 im Weißlicht Dienstag, 25. Juli 2017 21:23
Über die Internetseite solarmonitor.org verfolge ich die Ansicht der aktuellen Sonne und sehe die Aktivitätsregion 12661 in der Äquatornähe. Ich bereite zwei Teleskope für die sichere Sonnenbeobachtung vor und mache zusätzlich...
Buchempfehlungen zu Albert Einstein Mittwoch, 23. März 2016 20:51
Auch über hundert Jahre nach der Veröffentlichung ist Albert Einsteins Relativitätstheorie nach wie vor interessant und faszinierend. Passend zum Jubiläum der Allgemeinen Relativitätstheorie (ART) ist erst neulich ein Nachweis...
SoFi 2015: Vorbereitung auf die Sonnenfinsternis Mittwoch, 18. März 2015 22:06
Das mit Spannung erwartete Datum der Sonnenfinsternis 2015 rückt näher. Am 20. März ist es soweit und eine weitere interessante Frage wird sich klären: Gibt es Wolken oder klaren Himmel? Der schwankende Wetterbericht macht es...
Space Expo: Besuch bei der ESA Mittwoch, 27. September 2017 21:26
Zu Gast bei der ESA haben wir zunächst die Ausstellung Space Expo besucht. Der Sonnensystemsimulator am Anfang zeigt die Position der Planeten zum gewünschten Datum und gewährt auf Leuchttafeln Einblicke in den Weltraum. Die...
Jupiter und Mars mit dem Fernglas Samstag, 06. Januar 2018 09:27
In den Morgenstunden erlaubt eine Wolkenlücke einen Blick auf Jupiter und Mars. Die beiden Planeten stehen dicht genug beieinander, um gemeinsam im Gesichtsfeld des Fernglases beobachtet zu werden.
Sonne fotografieren: Refraktor vs. Maksutov Mittwoch, 03. August 2016 22:20
Nach der Aufnahme mit dem Refraktorteleskop möchte ich ein Vergleichsbild mit mehr Brennweite machen und montiere den Sonnenfilter an das 102/1300 mm Maksutov-Teleskop. Für die Fotografie von Objekten im Sonnensystem ist die...
102/1000 Refraktor auf azimutaler Montierung Montag, 09. Oktober 2017 19:54
Heute beobachte ich mit einem langen Refraktor auf einer azimutalen Montierung. Die seit Wochen unverändert schwierigen Bedingungen halten mich nicht vom Beobachten ab, denn es ist wie es ist und es bleibt nur, sich der...
Merkurtransit: Blick auf Merkur fotografisch Sonntag, 15. Mai 2016 23:18
Endlich ist es soweit: Der Tagesablauf in der Woche erlaubt in den Abendstunden die Beobachtung des Merkurtransits. Das vorher bereitgestellte Teleskop wird mit dem Sonnenfilter ausgestattet, um den vor der Sonne...
Kassiopeia: Offener Sternhaufen Messier 103 Montag, 18. Dezember 2017 21:40
Der offene Sternhaufen M103 im Sternbild Kassiopeia ist leicht zu finden: In der Nähe der Spitze des linken Bogens im „Himmels-W“ befindet sich das 7,4 mag helle Deep-Sky-Objekt. Das visuell gut beobachtbare Objekt ist...
Aprilwetter mit Ostermond und Sternhaufen Sonntag, 12. April 2015 21:48
Das Wetter im April zeigt auch diesmal seine launische Seite und präsentiert Sonne und Regen in schnellem Wechsel. Der osterbedingte Vollmond nähert sich, doch an der Küste lassen sich in Blickrichtung Norden Objekte für die...

Mondkrater Petavius und Vallis Palitzsch

Kraterbeobachtung nach Vollmond: 102/1300 mm MAK mit 2-fach Barlow, Pentax K-500, 29 x 1/30 Sek., ISO 800 Kraterbeobachtung nach Vollmond: 102/1300 mm MAK mit 2-fach Barlow, Pentax K-500, 29 x 1/30 Sek., ISO 800 Die Beobachtungsbedingungen sind seit der letzten Beobachtung durch Dunst und Luftunruhe leider noch einmal schlechter geworden. Einen Tag nach Vollmond sind jedoch die Kraterlandschaften in der Nähe des Mare Australe sichtbar und ich beginne mit dem 102/1300 MAK die Beobachtung.

Zusammen mit der azimutalen Montierung ist das Teleskop schnell aufgebaut, jedoch muss ich zum Temperaturausgleich des MAK noch einige Zeit warten. Das schlechte Seeing erlaubt für eine visuelle Beobachtung maximal ein 15 mm Okular zusammen mit einem variablen Polfilter für ein zeitweise verwertbares Bild des Mondes.

Der über 4 km tiefe Krater Langrenus mit dem Zentralgebirge zeichnet sich auffällig ab und auch der weiter südlich liegenden Krater Vendelinus mit ebenfalls 132 km Durchmesser ist erkennbar. Einiger kleinere Krater sind in Terminatornähe durch den dunklen Schattenwurf zu sehen.

Weitere 10° südlich ist der über 180 km messende Krater Petavius sichtbar. Das Zentralgebirge ist erkennbar, jedoch sind leider keine Details auszumachen. Die in diesem Krater besondere Rillenstruktur, die Rimae Petavius, kann ich heute leider nicht erkennen. Neben Petavius zeichnet sich das Tal Vallis Palitzsch ab. Die gut 110 km lange Struktur ist durch den dunklen Schattenwurf und den hellen Rand sehr gut erkennbar. Daneben zeichnen sich östlich gelegen die Krater Legendre, Adams und Hase ab. Die drei Krater zwischen 60 und 80 km Durchmesser fallen durch ihren starken Schattenwurf am Kraterboden auf.

Die Beobachtung bei der Luftturbulenz ist anstrengend und nur während kurzer, klarer Momente möglich. Das ist nicht sehr komfortabel und die Augen brauchen eine Pause. Mit der DSLR Kamera mache ich eine kurze Videoaufnahme des Mondes und nehme die beobachtete Region mit der 2-fach Barlowlinse bei 2.600 mm Brennweite auf. Das aus dem Video generierte Bild hält die Beobachtung fest und erlaubt die nachträgliche Erforschung der Kraterlandschaften des spannenden Himmelskörpers mit einem Mondatlas.