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Warum Astronomie? - Dein persönliches WOW! Mittwoch, 25. Mai 2016 22:22
Warum beobachten wir den Himmel? Fast alle Objekte am Himmel sind schon tausendfach beobachtet und fotografiert worden – viel besser, als wir es mit unserer eigenen Ausrüstung jemals könnten. Trotzdem beobachten wir die...
Planetenbeobachtung: Saturn mit kleinem Teleskop Sonntag, 16. August 2015 22:48
Deep-Sky-Beobachtungen sind mir leider trotz des erhofften dunklen Standorts aufgrund der vorhandenen Himmelshelligkeit nicht möglich. Die örtliche Straßenbeleuchtung und die noch immer ungünstige Mondphase schaffen zwar keinen...
M1 und M42: Emissionsnebel visuell Mittwoch, 31. Januar 2018 21:34
Das Newtonteleskop mit 10“ Öffnung ist dank kompakter Flextube-Ausführung gut zu lagern und schnell zum Beobachtungsort transportiert. Ich beobachte Emissionsnebel und beginne mit dem Krebsnebel M1. Der Supernovaüberrest ist...
Kassiopeia: Offener Sternhaufen Messier 103 Montag, 18. Dezember 2017 21:40
Der offene Sternhaufen M103 im Sternbild Kassiopeia ist leicht zu finden: In der Nähe der Spitze des linken Bogens im „Himmels-W“ befindet sich das 7,4 mag helle Deep-Sky-Objekt. Das visuell gut beobachtbare Objekt ist...
SoFi 2015: Vorbereitung auf die Sonnenfinsternis Mittwoch, 18. März 2015 22:06
Das mit Spannung erwartete Datum der Sonnenfinsternis 2015 rückt näher. Am 20. März ist es soweit und eine weitere interessante Frage wird sich klären: Gibt es Wolken oder klaren Himmel? Der schwankende Wetterbericht macht es...
First Light mit dem 102/1300 mm MAK Sonntag, 06. März 2016 14:46
Das erste Sternenlicht in einem neuen Teleskop wird als „First Light“ bezeichnet und ist für seinen Besitzer ein besonderes Ereignis. Mit dem 4-Zöller Maksutov-Cassegrain Teleskop (MAK) steht ein kompaktes Reiseteleskop und ein...
Kugelsternhaufen M53 visuell und fotografisch Mittwoch, 24. Mai 2017 22:32
Im Sternbild Haar der Berenike beobachte ich den Kugelsternhaufen M53. Das Objekt ist visuell mit dem Teleskop leicht erkennbar und bietet sowohl im Okular wie auch fotografisch ein interessantes Ziel.
Offene Sternhaufen bei Himmelsaufhellung Donnerstag, 09. Oktober 2014 12:26
In dieser Nacht zeigt sich der Himmel noch etwas heller als üblich: Nachtarbeit im Industriegebiet und ein Freiluftkonzert in der Nähe sorgen für eine zusätzliche Himmelsaufhellung. Dies macht die Himmelsbeobachtung zwar...
Offener Sternhaufen NGC 2281 Freitag, 03. Februar 2017 18:34
Im Sternbild Auriga (Fuhrmann) beobachte ich mit dem kleinen 80/400 Refraktorteleskop den offenen Sternenhaufen NGC 2281, der auch den Beinamen „broken heart cluster“ trägt. Ich beobachte mit dem 10 mm Okular und 2-fach...
Buchempfehlungen zu Albert Einstein Mittwoch, 23. März 2016 20:51
Auch über hundert Jahre nach der Veröffentlichung ist Albert Einsteins Relativitätstheorie nach wie vor interessant und faszinierend. Passend zum Jubiläum der Allgemeinen Relativitätstheorie (ART) ist erst neulich ein Nachweis...
Sonne fotografieren: Refraktor vs. Maksutov Mittwoch, 03. August 2016 22:20
Nach der Aufnahme mit dem Refraktorteleskop möchte ich ein Vergleichsbild mit mehr Brennweite machen und montiere den Sonnenfilter an das 102/1300 mm Maksutov-Teleskop. Für die Fotografie von Objekten im Sonnensystem ist die...
Deep-Sky mit dem 102/1000 Refraktor Dienstag, 10. Oktober 2017 21:09
Einen Tag später nach dem letzten Einsatz mit dem Refraktor ist die Luftfeuchtigkeit geringer und ich plane diesmal eine Deep-Sky Beobachtung. Das 102/1000 Refraktorteleskop mit der azimutalen Montierung steht von gestern noch...

Mondkrater Petavius und Vallis Palitzsch

Kraterbeobachtung nach Vollmond: 102/1300 mm MAK mit 2-fach Barlow, Pentax K-500, 29 x 1/30 Sek., ISO 800 Kraterbeobachtung nach Vollmond: 102/1300 mm MAK mit 2-fach Barlow, Pentax K-500, 29 x 1/30 Sek., ISO 800 Die Beobachtungsbedingungen sind seit der letzten Beobachtung durch Dunst und Luftunruhe leider noch einmal schlechter geworden. Einen Tag nach Vollmond sind jedoch die Kraterlandschaften in der Nähe des Mare Australe sichtbar und ich beginne mit dem 102/1300 MAK die Beobachtung.

Zusammen mit der azimutalen Montierung ist das Teleskop schnell aufgebaut, jedoch muss ich zum Temperaturausgleich des MAK noch einige Zeit warten. Das schlechte Seeing erlaubt für eine visuelle Beobachtung maximal ein 15 mm Okular zusammen mit einem variablen Polfilter für ein zeitweise verwertbares Bild des Mondes.

Der über 4 km tiefe Krater Langrenus mit dem Zentralgebirge zeichnet sich auffällig ab und auch der weiter südlich liegenden Krater Vendelinus mit ebenfalls 132 km Durchmesser ist erkennbar. Einiger kleinere Krater sind in Terminatornähe durch den dunklen Schattenwurf zu sehen.

Weitere 10° südlich ist der über 180 km messende Krater Petavius sichtbar. Das Zentralgebirge ist erkennbar, jedoch sind leider keine Details auszumachen. Die in diesem Krater besondere Rillenstruktur, die Rimae Petavius, kann ich heute leider nicht erkennen. Neben Petavius zeichnet sich das Tal Vallis Palitzsch ab. Die gut 110 km lange Struktur ist durch den dunklen Schattenwurf und den hellen Rand sehr gut erkennbar. Daneben zeichnen sich östlich gelegen die Krater Legendre, Adams und Hase ab. Die drei Krater zwischen 60 und 80 km Durchmesser fallen durch ihren starken Schattenwurf am Kraterboden auf.

Die Beobachtung bei der Luftturbulenz ist anstrengend und nur während kurzer, klarer Momente möglich. Das ist nicht sehr komfortabel und die Augen brauchen eine Pause. Mit der DSLR Kamera mache ich eine kurze Videoaufnahme des Mondes und nehme die beobachtete Region mit der 2-fach Barlowlinse bei 2.600 mm Brennweite auf. Das aus dem Video generierte Bild hält die Beobachtung fest und erlaubt die nachträgliche Erforschung der Kraterlandschaften des spannenden Himmelskörpers mit einem Mondatlas.