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First Light mit dem 102/1300 mm MAK Sonntag, 06. März 2016 14:46
Das erste Sternenlicht in einem neuen Teleskop wird als „First Light“ bezeichnet und ist für seinen Besitzer ein besonderes Ereignis. Mit dem 4-Zöller Maksutov-Cassegrain Teleskop (MAK) steht ein kompaktes Reiseteleskop und ein...
Merkurtransit: Blick auf Merkur fotografisch Sonntag, 15. Mai 2016 23:18
Endlich ist es soweit: Der Tagesablauf in der Woche erlaubt in den Abendstunden die Beobachtung des Merkurtransits. Das vorher bereitgestellte Teleskop wird mit dem Sonnenfilter ausgestattet, um den vor der Sonne...
Hantelnebel: Zeichnung von M27 Sonntag, 07. September 2014 11:18
Wer von Nebelobjekten fasziniert ist, findet im Sommer in M27 ein lohnendes Objekt. Der verhältnismäßig groß und hell erscheinende Planetarische Nebel sorgt bei manchem Einsteiger für das erste Erfolgserlebnis. Für...
Starhopping zum Weihnachtsbaumhaufen NGC 2264 Sonntag, 23. April 2017 18:20
Mit dem kleinen 80/400 Refraktor mache ich mich auf die Suche nach dem Weihnachtsbaumhaufen. Der offene Sternhaufen im Sternbild Einhorn ist nicht leicht zu finden, denn an meinem Beobachtungsstandort ist das Sternbild bei den...
Jupiter visuell und fotografisch mit der DSLR Donnerstag, 16. Juni 2016 20:44
Mit dem Leuchtpunktsucher visiere ich den Planeten Jupiter an und richte das Maksutov-Teleskop darauf aus. Der helle Planet ist leicht zu finden und bei 12°C ist eine angenehme Beobachtung in einer windstillen Nacht möglich....
Uranus mit dem 10x50 Fernglas Sonntag, 26. Februar 2017 11:38
Am Abend schaue ich noch einmal mit dem Fernglas auf das Planetentrio aus Venus, Mars und Uranus. Während Venus bereits in der Dämmerung unübersehbar hell am Abendhimmel strahlt und der rötliche Mars sich nicht weit entfernt...
Offener Sternhaufen NGC 2281 Freitag, 03. Februar 2017 18:34
Im Sternbild Auriga (Fuhrmann) beobachte ich mit dem kleinen 80/400 Refraktorteleskop den offenen Sternenhaufen NGC 2281, der auch den Beinamen „broken heart cluster“ trägt. Ich beobachte mit dem 10 mm Okular und 2-fach...
Orionnebel fotografieren mit der DSLR Montag, 10. April 2017 23:04
In den letzten Nächten konnte ich den Orionnebel M42 bereits einmal mit kurzen Einzelbelichtungen fotografieren und ein Summenbild erstellen. Zusammen mit weiteren Aufnahmen dieser Wintersaison addiere ich die Ergebnisse...
Planetenbeobachtung: Saturn mit kleinem Teleskop Sonntag, 16. August 2015 22:48
Deep-Sky-Beobachtungen sind mir leider trotz des erhofften dunklen Standorts aufgrund der vorhandenen Himmelshelligkeit nicht möglich. Die örtliche Straßenbeleuchtung und die noch immer ungünstige Mondphase schaffen zwar keinen...
Deep-Sky-Tip: Kugelsternhaufen M92 Donnerstag, 13. Juli 2017 21:00
Der Kugelsternhaufen M92 befindet sich ebenfalls wie M13 im Sternbild Herkules, ist jedoch etwas schwieriger zu finden. Visuell wie fotografisch lohnt sich der Besuch von Messier 92.
Aprilwetter mit Ostermond und Sternhaufen Sonntag, 12. April 2015 21:48
Das Wetter im April zeigt auch diesmal seine launische Seite und präsentiert Sonne und Regen in schnellem Wechsel. Der osterbedingte Vollmond nähert sich, doch an der Küste lassen sich in Blickrichtung Norden Objekte für die...
Fotomotiv: Mond und Venus Mittwoch, 29. März 2017 21:28
Es war einen Abend nach Neujahr, als Mond und Venus nahe beieinander standen: Ich schaue aus dem Fenster und sehe die sofort ins Blickfeld fallende schmale Mondsichel. In diesen Tagen sieht der Mond besonders schön aus und wird...

Mondkrater Petavius und Vallis Palitzsch

Kraterbeobachtung nach Vollmond: 102/1300 mm MAK mit 2-fach Barlow, Pentax K-500, 29 x 1/30 Sek., ISO 800 Kraterbeobachtung nach Vollmond: 102/1300 mm MAK mit 2-fach Barlow, Pentax K-500, 29 x 1/30 Sek., ISO 800 Die Beobachtungsbedingungen sind seit der letzten Beobachtung durch Dunst und Luftunruhe leider noch einmal schlechter geworden. Einen Tag nach Vollmond sind jedoch die Kraterlandschaften in der Nähe des Mare Australe sichtbar und ich beginne mit dem 102/1300 MAK die Beobachtung.

Zusammen mit der azimutalen Montierung ist das Teleskop schnell aufgebaut, jedoch muss ich zum Temperaturausgleich des MAK noch einige Zeit warten. Das schlechte Seeing erlaubt für eine visuelle Beobachtung maximal ein 15 mm Okular zusammen mit einem variablen Polfilter für ein zeitweise verwertbares Bild des Mondes.

Der über 4 km tiefe Krater Langrenus mit dem Zentralgebirge zeichnet sich auffällig ab und auch der weiter südlich liegenden Krater Vendelinus mit ebenfalls 132 km Durchmesser ist erkennbar. Einiger kleinere Krater sind in Terminatornähe durch den dunklen Schattenwurf zu sehen.

Weitere 10° südlich ist der über 180 km messende Krater Petavius sichtbar. Das Zentralgebirge ist erkennbar, jedoch sind leider keine Details auszumachen. Die in diesem Krater besondere Rillenstruktur, die Rimae Petavius, kann ich heute leider nicht erkennen. Neben Petavius zeichnet sich das Tal Vallis Palitzsch ab. Die gut 110 km lange Struktur ist durch den dunklen Schattenwurf und den hellen Rand sehr gut erkennbar. Daneben zeichnen sich östlich gelegen die Krater Legendre, Adams und Hase ab. Die drei Krater zwischen 60 und 80 km Durchmesser fallen durch ihren starken Schattenwurf am Kraterboden auf.

Die Beobachtung bei der Luftturbulenz ist anstrengend und nur während kurzer, klarer Momente möglich. Das ist nicht sehr komfortabel und die Augen brauchen eine Pause. Mit der DSLR Kamera mache ich eine kurze Videoaufnahme des Mondes und nehme die beobachtete Region mit der 2-fach Barlowlinse bei 2.600 mm Brennweite auf. Das aus dem Video generierte Bild hält die Beobachtung fest und erlaubt die nachträgliche Erforschung der Kraterlandschaften des spannenden Himmelskörpers mit einem Mondatlas.