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Universe2go: Deep-Sky, Planeten und ein Fazit Samstag, 05. Dezember 2015 19:23
Der Deep-Sky Modus der Sternenbrille universe2go zeigt die Positionen der Messier- und vieler NGC-Objekte und ich visiere die mir vom Teleskop bekannten Objekte an. Wird ein Objekt ein paar Sekunden fixiert, zoomt eine...
Warum Astronomie? - Dein persönliches WOW! Mittwoch, 25. Mai 2016 22:22
Warum beobachten wir den Himmel? Fast alle Objekte am Himmel sind schon tausendfach beobachtet und fotografiert worden – viel besser, als wir es mit unserer eigenen Ausrüstung jemals könnten. Trotzdem beobachten wir die...
Universe2go: Das Planetarium für unterwegs Samstag, 05. Dezember 2015 19:22
Das Produkt universe2go erklärt als Planetarium zum Mitnehmen den Sternenhimmel und macht Lust auf Astronomie. Doch das als interaktive Datenbrille konzipierte Gerät simuliert dabei nicht nur das Firmament, sondern kombiniert...
Himmelsbeobachtung mit dem Fernglas und freisichtig Freitag, 09. Dezember 2016 17:53
Die Himmelsbeobachtung an Wochentagen ist für mich eine gute Gelegenheit, das klare Wetter in der Woche zu nutzen. Leider bleibt manchmal auch am Wochenende nur wenig Zeit, ein Teleskop aufzubauen oder am Freitag Abend ziehen...
Dark Sky Week gegen Lichtverschmutzung Mittwoch, 06. April 2016 20:27
In dieser Woche findet die Dark Sky Week als Aktionswoche gegen die Lichtverschmutzung statt. Das Ziel ist mehr Aufmerksamkeit für den natürlichen Sternenhimmel zu schaffen und zum sorgsamen Umgang mit nächtlicher Beleuchtung...
Vom Krebsnebel zur Grinsekatze Donnerstag, 18. Februar 2016 21:33
An diesem Abend habe ich den 6“ f/5 Newton und ein 2-Zoll Fernglas dabei. In der mondlosen Nachthälfte steht Deep-Sky auf dem Beobachtungsplan und bei geringer Luftfeuchtigkeit, Windstille und 2° Celsius kann die Beobachtung...
Kugelsternhaufen: M13 beobachten Dienstag, 28. Juni 2016 09:56
Auch ein gut bekanntes Objekt wie M13 kann bei erneuter Beobachtung doch noch neue Details zeigen. Der schon oft von mir beobachtete Kugelsternhaufen ist in dieser Nacht im 4-Zöller MAK trotz weniger Öffnung, aber guten...
Design-Update: Optimierungen von sternsucher.com Dienstag, 27. Oktober 2015 21:59
Ein kleiner Beitrag in eigener Sache: Seit einigen Jahren ist sternsucher.com jetzt online und ist in dieser Zeit um viele Beiträge gewachsen. Die neuen Anforderungen und Möglichkeiten des Internets erfordern allerdings von...
Sonne fotografieren: Refraktor vs. Maksutov Mittwoch, 03. August 2016 22:20
Nach der Aufnahme mit dem Refraktorteleskop möchte ich ein Vergleichsbild mit mehr Brennweite machen und montiere den Sonnenfilter an das 102/1300 mm Maksutov-Teleskop. Für die Fotografie von Objekten im Sonnensystem ist die...
Zeichnung Orionnebel M42 Montag, 19. Dezember 2016 22:07
Ich beobachte M42, den Orionnebel, mit dem Maksutov-Cassegrain Teleskop (MAK) an einem Wochentag ohne großen Aufwand. Die Nacht ist kalt bei -2 °C, aber trocken und windstill. Das Seeing ist akzeptabel für eine hohe...
Universe2go: Der praktische Einsatz Samstag, 05. Dezember 2015 19:23
Nach der ersten Kalibrierung der Sichtbrille funktioniert die Erkennung der Sternenposition tadellos und ist ausreichend feinfühlig handhabbar. Das Programm bietet verschiedene Modi zum ersten Kennenlernen des Himmels bis zur...
Mondfinsternis 2015: Roter Supermond Dienstag, 29. September 2015 22:11
Die totale Mondfinsternis in den frühen Morgenstunden des 28.09.2015 bietet ein zweifach besonderes Himmelsschauspiel: Der Mond färbt sich kupferrot während der Kernschattenphase und steht außerdem im Perigäum, dem erdnahen...

Galaxiensuche im Virgohaufen

Teil des Virgohaufen mit M90, M89 und M58: 6" f/5 Newton, Pentax K-500, 34 x 30 Sek., ISO 800Teil des Virgohaufen mit M90, M89 und M58: 6" f/5 Newton, Pentax K-500, 34 x 30 Sek., ISO 800Der Virgo-Galaxienhaufen im Sternbild Jungfrau bietet für Galaxienbeobachter reiche Auswahl. In dem kompakten Beobachtungsgebiet gibt es visuell viel zu entdecken, doch unter aufgehelltem Himmel sind nur hellere Galaxien sichtbar. Ich mache zur späteren Auswertung eine Fotografie der Himmelsregion und bin gespannt, welche Galaxien sichtbar werden.

Während der Auskühlzeit des Teleskops sehe ich mir mit dem 10x50 Fernglas den Aufsuchpfad zum Virgohaufen an: Vom leicht auffindbaren Stern Denebola an der Ostseite des Sternbildes Löwe wandere ich weiter östlich bis zum großen „T“. Die helle Struktur in Form des Buchstaben „T“ ist ein hilfreicher Asterismus bei der Orientierung und ist umgeben von M98 und M100, sowie M99 an der Mitte. Wird der obere T-Strich verlängert, führt dieser in Richtung M84, M86 und M87 im Zentrum der Galaxienregion. Allerdings sind die Galaxien im Fernglas bei fst=4,4 mag noch unsichtbar. Doch ein Schwenk in Richtung Zenit führt von dort aus auf etwa 60° Höhe zu Melotte 111, dessen Sterne ein sehr schönes Objekt für ein Fernglas bilden und für eine Zwischenbeobachtung willkommen sind.

Ich wechsele auf das 150/750 mm Newton-Teleskop und suche im 32 mm Okular wieder Denebola und das große „T“ auf, welches auch bereits im Sucher erkennbar ist. Auch mit dem Teleskop sind die gesuchten Objekte heute schwierig und nicht eindeutig erkennbar. Ich stelle eine Sektion des Virgohaufens im Zentrum des Gesichtsfeldes ein und tausche das Okular gegen die DSLR-Kamera. Auf den ersten nachgeführten Aufnahmen sind bereits einige der vorher unsichtbaren Galaxien erkennbar. Die an diesem Abend erstellte Serie werde ich später genauer auswerten.

Nach dem Stacking der Bilder habe ich ein Ergebnis, welches eine nachträgliche Analyse des Sterngebietes ermöglicht. Da keine Flats gemacht wurden, ist die Bildausleuchtung allerdings etwas unregelmäßig und wird noch einmal per Bildbearbeitung korrigiert. Die gewünschten Objekte sind jedoch erkennbar und können mit einer detaillierten Sternenkarte, wie dem TriAtlas C-Set, abgeglichen werden. Auf der Seite astrometry.net ist nach den Bedingungen des Seitenbetreibers auch eine automatische Vermessung und Identifikation der Aufnahmeregion möglich. Diese liefert weitere interessante Details zur Aufnahme und den sichtbaren Objekten.

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