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Sonnenbeobachtung: AR 12661 im Weißlicht Dienstag, 25. Juli 2017 21:23
Über die Internetseite solarmonitor.org verfolge ich die Ansicht der aktuellen Sonne und sehe die Aktivitätsregion 12661 in der Äquatornähe. Ich bereite zwei Teleskope für die sichere Sonnenbeobachtung vor und mache zusätzlich...
M41 bei Himmelsaufhellung Dienstag, 02. Mai 2017 22:02
Bei starker Himmelsaufhellung des Ruhrgebiets beobachte ich M41, den auch „Little Beehive“ genannten offenen Sternenhaufen. Sirius ist als hellster Stern des Himmels leicht zu finden und führt im Sternbild Großer Hund zu...
Mondbeobachtung: Copernicus Krater Samstag, 20. Januar 2018 17:44
Zwischen zwei Regenschauern scheint plötzlich der helle Mond zum Fenster herein. Nach den ersten beiden Tests mit dem 10“ Newton bietet sich jetzt ein Test des Auflösungsvermögens beim Mond an. In einer Minute ist das Teleskop...
Cygnus Sternenfeld: 31 und 30 Cyg Donnerstag, 04. Januar 2018 21:53
Mit dem 150/750 Newtonteleskop fotografiere ich ein paar Sternenfelder. Im Sternbild Schwan nehme ich die Region um die beiden helleren Sterne 31 und 30 Cygni auf. Westlich von Deneb, dem hellen alpha-Stern des Sternbildes,...
Deep-Sky mit dem 102/1000 Refraktor Dienstag, 10. Oktober 2017 21:09
Einen Tag später nach dem letzten Einsatz mit dem Refraktor ist die Luftfeuchtigkeit geringer und ich plane diesmal eine Deep-Sky Beobachtung. Das 102/1000 Refraktorteleskop mit der azimutalen Montierung steht von gestern noch...
M42: Orionnebel als Fotomotiv Dienstag, 24. Januar 2017 19:42
Nach den letzten Fotoobjekten folgt noch die Aufnahme des Orionnebels. Das farblich ansprechende Nebelgebiet kann ebenfalls mit der verhältnismäßig einfachen Ausstattung festgehalten werden.
Himmelsbeobachtung mit dem Fernglas und freisichtig Freitag, 09. Dezember 2016 17:53
Die Himmelsbeobachtung an Wochentagen ist für mich eine gute Gelegenheit, das klare Wetter in der Woche zu nutzen. Leider bleibt manchmal auch am Wochenende nur wenig Zeit, ein Teleskop aufzubauen oder am Freitag Abend ziehen...
Exkursion zum Planetarium Münster Mittwoch, 17. Mai 2017 07:49
An einem Wochenende besuche ich das Planetarium im Naturkundemuseum Münster. Das Programm zeigt die Entstehung des Universums und die Abläufe von den ersten Sekunden bis zur heutigen Zeit nach dem aktuellen Stand der...
Astrophysik: Das Ende eines Sterns Sonntag, 20. September 2015 17:54
In der Kategorie Astrophysik ist ein neuer Artikel erschienen. In dem Beitrag geht es um den Entwicklungszyklus eines Sterns. Sind denn überhaupt alle Sterne gleich? Sterne leuchten nicht ewig, aber was passiert eigentlich am...
Orionnebel fotografieren mit stehender Kamera Sonntag, 01. Februar 2015 19:24
Der Orionnebel (M42) zählt wohl zu den schönsten und meistfotografierten Himmelsobjekten. Der helle Emissionsnebel ist bei fast jeder Himmelsqualität leicht zu beobachten und bietet zusätzlich bereits mit einfacher...
M106: Strukturierte Galaxie im 6-Zöller fotografisch Dienstag, 06. Juni 2017 21:21
Im Sternbild Jagdhunde suche ich die Galaxie Messier 106 auf. Zur Orientierung nehme ich den Stern Phekda (Gamma Ursae Maioris) vom Großen Bären darüber und finde die Galaxie im Übersichtsokular. Die Galaxie zeigt besondere...
Milchstraße, Perseiden und Nordamerikanebel Sonntag, 21. August 2016 19:57
In diesem Sommer bietet sich für mich an der Küste ein ungewohnt dunkler Standort mit einer mondlosen Nacht. Um 1.00 Uhr beginne ich die Beobachtung und kann mit bloßem Auge die Milchstraße und den sehr sternenreichen Himmel...

Kugelsternhaufen: M13 beobachten

Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules, Pentax K-3 mit 18-55 mm Objektiv @18 mm, f/3,5, 8x10 Sek., ISO 800, Hoya Softener (A)Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules, Pentax K-3 mit 18-55 mm Objektiv @18 mm, f/3,5, 8x10 Sek., ISO 800, Hoya Softener (A)Auch ein gut bekanntes Objekt wie M13 kann bei erneuter Beobachtung doch noch neue Details zeigen. Der schon oft von mir beobachtete Kugelsternhaufen ist in dieser Nacht im 4-Zöller MAK trotz weniger Öffnung, aber guten Beobachtungsbedingungen besonders schön zu sehen. Die konzentrierte Beobachtung zeigt nicht nur besondere Details, sondern auch eine besondere Überraschung in Form einer Zufallsbeobachtung.

Es ist manchmal nicht leicht, ein dunkles Plätzchen für die optimale Beobachtung zu finden. Doch zwei neuerdings besonders hell „optimierte“ Leuchten in der Nähe des Beobachtungsplatzes kann ich durch schwarze Kunststoffeimer kurzfristig abdecken und das blendende Streulicht erheblich reduzieren. Mit der hierdurch verbesserten Dunkeladaption ist heute sogar das Sternbild Coma Berenices mit Melotte 111 freisichtig erkennbar.

Mit dem 32 mm Okular suche ich M13 auf und kann den auffälligen, nebligen Fleck sofort gut erkennen. Die Beobachtung im 10 mm UWA Okular zeigt den schönsten Gesamteindruck bei 130-facher Vergrößerung. Bei der intensiven Beobachtung wird zunächst ein Funkeleffekt einiger heller Sterne im Zentrum des Haufens sichtbar, dann gewinnt der Kernbereich deutlich an Struktur und auch mit indirekter Beobachtung werden bei mehr als 10 Minuten Beobachtungsdauer weitere Details und Einzelsterne sichtbar, die mir in dieser Fülle bisher nicht aufgefallen sind.

Bei der Beobachtung gibt es außerdem einen Überraschungsmoment mit einer Schrecksekunde, als ein Satellit zufällig und unerwartet das nur kleine Bildfeld kreuzt. Das helle „sternförmige“ Objekt bewegt sich schnell auf den Kugelsternhaufen zu und überquert M13 genau in der Mitte. Nach diesem kurzen, aber schnellen „Transit“ ist der Satellit auch schon wieder verschwunden. Ich blicke vom Okular auf und kann ihn freisichtig noch kurz am Himmel verfolgen. Gelegentlich sind Satelliten oder Flugzeuge zwar immer mal zufällig im Bildfeld, ein Satellitentransit von M13 ist von mir jedoch zuvor auch noch nicht beobachtet worden.