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Mondsichel mit Venus Montag, 26. Dezember 2016 18:31
Anfang des Monats konnte ich bei einem Spaziergang unter freiem Himmel die schmale Mondsichel des zunehmenden Mondes zusammen mit dem Planeten Venus beobachten. Die Himmelskörper zeigten sich als nah stehendes Duo am...
Universe2go: Das Planetarium für unterwegs Samstag, 05. Dezember 2015 19:22
Das Produkt universe2go erklärt als Planetarium zum Mitnehmen den Sternenhimmel und macht Lust auf Astronomie. Doch das als interaktive Datenbrille konzipierte Gerät simuliert dabei nicht nur das Firmament, sondern kombiniert...
Universe2go: Deep-Sky, Planeten und ein Fazit Samstag, 05. Dezember 2015 19:23
Der Deep-Sky Modus der Sternenbrille universe2go zeigt die Positionen der Messier- und vieler NGC-Objekte und ich visiere die mir vom Teleskop bekannten Objekte an. Wird ein Objekt ein paar Sekunden fixiert, zoomt eine...
Offener Sternhaufen NGC 2281 Freitag, 03. Februar 2017 18:34
Im Sternbild Auriga (Fuhrmann) beobachte ich mit dem kleinen 80/400 Refraktorteleskop den offenen Sternenhaufen NGC 2281, der auch den Beinamen „broken heart cluster“ trägt. Ich beobachte mit dem 10 mm Okular und 2-fach...
Abendstimmung: Vollmondaufgang in den Bergen Sonntag, 19. Juli 2015 22:17
Auf Reisen finden Hobby-Astronomen manchmal bessere Bedingungen zur Himmelsbeobachtung als in der Heimat. Auch ich habe erwartungsvoll neben Fernglas und Kamera ein kleines Reiseteleskop dabei und freue mich auf eine gute...
Merkurtransit: Blick auf Merkur fotografisch Sonntag, 15. Mai 2016 23:18
Endlich ist es soweit: Der Tagesablauf in der Woche erlaubt in den Abendstunden die Beobachtung des Merkurtransits. Das vorher bereitgestellte Teleskop wird mit dem Sonnenfilter ausgestattet, um den vor der Sonne...
Experiment: Flammennebel mit Pferdekopf Dienstag, 21. März 2017 20:36
Ist es wohl möglich, mit einer kurzen Belichtungszeit und einer unmodifizierten DSLR den Pferdekopfnebel zu fotografieren? Bleibt ein Objekt mangels Öffnung und Himmelsqualität unsichtbar, kann die Astrofotografie manchmal...
Perseiden: Sternschnuppen beobachten Samstag, 10. Oktober 2015 18:13
Sternschnuppen lassen sich am besten vom Liegestuhl aus mit bloßem Auge beobachten. Die auch Meteore genannten astronomischen Objekte bewegen sich sehr schnell über den Himmel und sind nur kurz sichtbar. Das beste Blickfeld...
Astrofotografie: Plejaden M45 Mittwoch, 04. Januar 2017 14:42
Das Teleskop und die Nachführung läuft gut an diesem Abend und ich möchte die Zeit noch für weitere Objekte nutzen. Auch die Plejaden können mit dieser Konfiguration aufgenommen werden. Mit der kurzen Belichtungszeit sind um...
Sonnenfotografie mit dem f/5-Großfeldrefraktor Sonntag, 17. Juli 2016 11:30
Allgemein gilt ein Refraktor mit einem sicheren Objektivsonnenfilter für die Sonnenbeobachtung als gut geeignet, da ein kontrastreiches Bild möglich ist und das Tubusseeing durch das geschlossene System minimiert ist. Doch kann...
Dark Sky Week gegen Lichtverschmutzung Mittwoch, 06. April 2016 20:27
In dieser Woche findet die Dark Sky Week als Aktionswoche gegen die Lichtverschmutzung statt. Das Ziel ist mehr Aufmerksamkeit für den natürlichen Sternenhimmel zu schaffen und zum sorgsamen Umgang mit nächtlicher Beleuchtung...
Jupiter visuell und fotografisch mit der DSLR Donnerstag, 16. Juni 2016 20:44
Mit dem Leuchtpunktsucher visiere ich den Planeten Jupiter an und richte das Maksutov-Teleskop darauf aus. Der helle Planet ist leicht zu finden und bei 12°C ist eine angenehme Beobachtung in einer windstillen Nacht möglich....

Kugelsternhaufen: M13 beobachten

Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules, Pentax K-3 mit 18-55 mm Objektiv @18 mm, f/3,5, 8x10 Sek., ISO 800, Hoya Softener (A)Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules, Pentax K-3 mit 18-55 mm Objektiv @18 mm, f/3,5, 8x10 Sek., ISO 800, Hoya Softener (A)Auch ein gut bekanntes Objekt wie M13 kann bei erneuter Beobachtung doch noch neue Details zeigen. Der schon oft von mir beobachtete Kugelsternhaufen ist in dieser Nacht im 4-Zöller MAK trotz weniger Öffnung, aber guten Beobachtungsbedingungen besonders schön zu sehen. Die konzentrierte Beobachtung zeigt nicht nur besondere Details, sondern auch eine besondere Überraschung in Form einer Zufallsbeobachtung.

Es ist manchmal nicht leicht, ein dunkles Plätzchen für die optimale Beobachtung zu finden. Doch zwei neuerdings besonders hell „optimierte“ Leuchten in der Nähe des Beobachtungsplatzes kann ich durch schwarze Kunststoffeimer kurzfristig abdecken und das blendende Streulicht erheblich reduzieren. Mit der hierdurch verbesserten Dunkeladaption ist heute sogar das Sternbild Coma Berenices mit Melotte 111 freisichtig erkennbar.

Mit dem 32 mm Okular suche ich M13 auf und kann den auffälligen, nebligen Fleck sofort gut erkennen. Die Beobachtung im 10 mm UWA Okular zeigt den schönsten Gesamteindruck bei 130-facher Vergrößerung. Bei der intensiven Beobachtung wird zunächst ein Funkeleffekt einiger heller Sterne im Zentrum des Haufens sichtbar, dann gewinnt der Kernbereich deutlich an Struktur und auch mit indirekter Beobachtung werden bei mehr als 10 Minuten Beobachtungsdauer weitere Details und Einzelsterne sichtbar, die mir in dieser Fülle bisher nicht aufgefallen sind.

Bei der Beobachtung gibt es außerdem einen Überraschungsmoment mit einer Schrecksekunde, als ein Satellit zufällig und unerwartet das nur kleine Bildfeld kreuzt. Das helle „sternförmige“ Objekt bewegt sich schnell auf den Kugelsternhaufen zu und überquert M13 genau in der Mitte. Nach diesem kurzen, aber schnellen „Transit“ ist der Satellit auch schon wieder verschwunden. Ich blicke vom Okular auf und kann ihn freisichtig noch kurz am Himmel verfolgen. Gelegentlich sind Satelliten oder Flugzeuge zwar immer mal zufällig im Bildfeld, ein Satellitentransit von M13 ist von mir jedoch zuvor auch noch nicht beobachtet worden.

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