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Deep-Sky-Tip: Kugelsternhaufen M92 Donnerstag, 13. Juli 2017 21:00
Der Kugelsternhaufen M92 befindet sich ebenfalls wie M13 im Sternbild Herkules, ist jedoch etwas schwieriger zu finden. Visuell wie fotografisch lohnt sich der Besuch von Messier 92.
Experiment: Flammennebel mit Pferdekopf Dienstag, 21. März 2017 20:36
Ist es wohl möglich, mit einer kurzen Belichtungszeit und einer unmodifizierten DSLR den Pferdekopfnebel zu fotografieren? Bleibt ein Objekt mangels Öffnung und Himmelsqualität unsichtbar, kann die Astrofotografie manchmal...
Galaxiensuche im Virgohaufen Sonntag, 23. Oktober 2016 18:40
Der Virgo-Galaxienhaufen im Sternbild Jungfrau bietet für Galaxienbeobachter reiche Auswahl. In dem kompakten Beobachtungsgebiet gibt es visuell viel zu entdecken, doch unter aufgehelltem Himmel sind nur hellere Galaxien...
Jupiter: Beobachtung mit Farbfilter Sonntag, 07. Mai 2017 15:53
Während der Jupiteropposition beobachte ich mit dem 102/1300 mm Teleskop den Planeten. Mit verschiedenen Filtern probiere ich eine Verbesserung der Beobachtung. Auch fotografisch kann ich Jupiter festhalten.
M42: Orionnebel als Fotomotiv Dienstag, 24. Januar 2017 19:42
Nach den letzten Fotoobjekten folgt noch die Aufnahme des Orionnebels. Das farblich ansprechende Nebelgebiet kann ebenfalls mit der verhältnismäßig einfachen Ausstattung festgehalten werden.
M41 bei Himmelsaufhellung Dienstag, 02. Mai 2017 22:02
Bei starker Himmelsaufhellung des Ruhrgebiets beobachte ich M41, den auch „Little Beehive“ genannten offenen Sternenhaufen. Sirius ist als hellster Stern des Himmels leicht zu finden und führt im Sternbild Großer Hund zu...
Fotomotiv: Mond und Venus Mittwoch, 29. März 2017 21:28
Es war einen Abend nach Neujahr, als Mond und Venus nahe beieinander standen: Ich schaue aus dem Fenster und sehe die sofort ins Blickfeld fallende schmale Mondsichel. In diesen Tagen sieht der Mond besonders schön aus und wird...
Buchempfehlungen zu Albert Einstein Mittwoch, 23. März 2016 20:51
Auch über hundert Jahre nach der Veröffentlichung ist Albert Einsteins Relativitätstheorie nach wie vor interessant und faszinierend. Passend zum Jubiläum der Allgemeinen Relativitätstheorie (ART) ist erst neulich ein Nachweis...
Sonnenfotografie mit dem f/5-Großfeldrefraktor Sonntag, 17. Juli 2016 11:30
Allgemein gilt ein Refraktor mit einem sicheren Objektivsonnenfilter für die Sonnenbeobachtung als gut geeignet, da ein kontrastreiches Bild möglich ist und das Tubusseeing durch das geschlossene System minimiert ist. Doch kann...
Dark Sky Week gegen Lichtverschmutzung Mittwoch, 06. April 2016 20:27
In dieser Woche findet die Dark Sky Week als Aktionswoche gegen die Lichtverschmutzung statt. Das Ziel ist mehr Aufmerksamkeit für den natürlichen Sternenhimmel zu schaffen und zum sorgsamen Umgang mit nächtlicher Beleuchtung...
Mare Humorum: Kraterlandschaft am Terminator Freitag, 19. Mai 2017 17:58
In der Nähe des Mare Humorum beobachte ich die Kraterlandschaft des nahezu vollständig beleuchteten Mondes. Um die beobachteten Details besser festhalten zu können, mache ich mit dem Maksutov-Teleskop eine Aufnahme mit der...
Zeichnung Orionnebel M42 Montag, 19. Dezember 2016 22:07
Ich beobachte M42, den Orionnebel, mit dem Maksutov-Cassegrain Teleskop (MAK) an einem Wochentag ohne großen Aufwand. Die Nacht ist kalt bei -2 °C, aber trocken und windstill. Das Seeing ist akzeptabel für eine hohe...

Kugelsternhaufen: M13 beobachten

Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules, Pentax K-3 mit 18-55 mm Objektiv @18 mm, f/3,5, 8x10 Sek., ISO 800, Hoya Softener (A)Kugelsternhaufen im Sternbild Herkules, Pentax K-3 mit 18-55 mm Objektiv @18 mm, f/3,5, 8x10 Sek., ISO 800, Hoya Softener (A)Auch ein gut bekanntes Objekt wie M13 kann bei erneuter Beobachtung doch noch neue Details zeigen. Der schon oft von mir beobachtete Kugelsternhaufen ist in dieser Nacht im 4-Zöller MAK trotz weniger Öffnung, aber guten Beobachtungsbedingungen besonders schön zu sehen. Die konzentrierte Beobachtung zeigt nicht nur besondere Details, sondern auch eine besondere Überraschung in Form einer Zufallsbeobachtung.

Es ist manchmal nicht leicht, ein dunkles Plätzchen für die optimale Beobachtung zu finden. Doch zwei neuerdings besonders hell „optimierte“ Leuchten in der Nähe des Beobachtungsplatzes kann ich durch schwarze Kunststoffeimer kurzfristig abdecken und das blendende Streulicht erheblich reduzieren. Mit der hierdurch verbesserten Dunkeladaption ist heute sogar das Sternbild Coma Berenices mit Melotte 111 freisichtig erkennbar.

Mit dem 32 mm Okular suche ich M13 auf und kann den auffälligen, nebligen Fleck sofort gut erkennen. Die Beobachtung im 10 mm UWA Okular zeigt den schönsten Gesamteindruck bei 130-facher Vergrößerung. Bei der intensiven Beobachtung wird zunächst ein Funkeleffekt einiger heller Sterne im Zentrum des Haufens sichtbar, dann gewinnt der Kernbereich deutlich an Struktur und auch mit indirekter Beobachtung werden bei mehr als 10 Minuten Beobachtungsdauer weitere Details und Einzelsterne sichtbar, die mir in dieser Fülle bisher nicht aufgefallen sind.

Bei der Beobachtung gibt es außerdem einen Überraschungsmoment mit einer Schrecksekunde, als ein Satellit zufällig und unerwartet das nur kleine Bildfeld kreuzt. Das helle „sternförmige“ Objekt bewegt sich schnell auf den Kugelsternhaufen zu und überquert M13 genau in der Mitte. Nach diesem kurzen, aber schnellen „Transit“ ist der Satellit auch schon wieder verschwunden. Ich blicke vom Okular auf und kann ihn freisichtig noch kurz am Himmel verfolgen. Gelegentlich sind Satelliten oder Flugzeuge zwar immer mal zufällig im Bildfeld, ein Satellitentransit von M13 ist von mir jedoch zuvor auch noch nicht beobachtet worden.

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