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Vom Krebsnebel zur Grinsekatze Donnerstag, 18. Februar 2016 21:33
An diesem Abend habe ich den 6“ f/5 Newton und ein 2-Zoll Fernglas dabei. In der mondlosen Nachthälfte steht Deep-Sky auf dem Beobachtungsplan und bei geringer Luftfeuchtigkeit, Windstille und 2° Celsius kann die Beobachtung...
Helle Sommernächte: Ohne Teleskop beobachten Sonntag, 28. Juni 2015 22:01
Die Nächte im Sommer sind kurz, denn die Sonne geht spät unter und früh wieder auf. Wenn die Sonne zu flach unter der Horizontlinie durchgeht, fehlt die astronomische Dämmerung und es wird nicht mehr ganz dunkel. Durch...
Universe2go: Deep-Sky, Planeten und ein Fazit Samstag, 05. Dezember 2015 19:23
Der Deep-Sky Modus der Sternenbrille universe2go zeigt die Positionen der Messier- und vieler NGC-Objekte und ich visiere die mir vom Teleskop bekannten Objekte an. Wird ein Objekt ein paar Sekunden fixiert, zoomt eine...
First Light mit 10 Zoll: Leo-Triplett Samstag, 20. Januar 2018 11:05
In einer Wolkenlücke plane ich das First Light mit dem 10“ f/4,7 Newton auf einer Dobson-Montierung. Der Wetterbericht sagt trotz der aktuell starken Bewölkung mit Regenschauern ein paar klare Stunden in der Nacht vorher. Um...
Mission abgeschlossen: Letzter Eintrag Dienstag, 22. Mai 2018 22:08
Das dritte Design-Update meiner Seite sternsucher.com nach 5 Jahren Betrieb ist mir besonders schwer gefallen: Durch die mit dem heutigen Tage umzusetzende DSGVO wurden die Seiten von sternsucher.com entsprechend angepasst. Die...
Tagbeobachtung: Sonnenfleckenregion AR 12473 Donnerstag, 31. Dezember 2015 18:40
Die milden Temperaturen in diesem Dezember sorgen für eher diesige Herbstnächte als für ein klares Winterwetter. Während die Nächte nahezu immer mit Hochnebel verschleiert sind, kann sich am Tage gelegentlich die Sonne...
Perseiden: Sternschnuppen beobachten Samstag, 10. Oktober 2015 18:13
Sternschnuppen lassen sich am besten vom Liegestuhl aus mit bloßem Auge beobachten. Die auch Meteore genannten astronomischen Objekte bewegen sich sehr schnell über den Himmel und sind nur kurz sichtbar. Das beste Blickfeld...
Planet Merkur vor Sonnenaufgang Freitag, 29. Dezember 2017 11:33
In den Morgenstunden ist heute in der Dämmerung der Planet Merkur knapp über dem Horizont sichtbar. Bereits mit bloßem Auge ist der Planet bei Beobachtungsbeginn um 7.20 h etwa 5° über dem Horizont sichtbar. Mit dem Fernglas...
Granatstern: M2-Stern fotografisch Montag, 20. November 2017 21:32
Vom rötlich leuchtenden Granatstern mache ich eine Aufnahme mit dem Teleskop und der Spiegelreflexkamera. Im „Haus“ des Kepheus ist im „Keller“ der Granatstern mittig unter den Hauptsternen sichtbar. Im Fernrohr zeigt sich...
Design-Update: Optimierungen von sternsucher.com Dienstag, 27. Oktober 2015 21:59
Ein kleiner Beitrag in eigener Sache: Seit einigen Jahren ist sternsucher.com jetzt online und ist in dieser Zeit um viele Beiträge gewachsen. Die neuen Anforderungen und Möglichkeiten des Internets erfordern allerdings von...
Mondflug: Flugzeug als Zusatzmotiv Sonntag, 20. Juli 2014 12:23
Bei der Himmelsfotografie fliegt manchmal per Zufall ein irdisches Flugobjekt durchs Bild. Langbelichtete Aufnahmen machen deutlich, was nachts so alles los ist am Himmel: Satelliten und Flugzeuge hinterlassen ihre...
Galaxiensuche im Virgohaufen Sonntag, 23. Oktober 2016 18:40
Der Virgo-Galaxienhaufen im Sternbild Jungfrau bietet für Galaxienbeobachter reiche Auswahl. In dem kompakten Beobachtungsgebiet gibt es visuell viel zu entdecken, doch unter aufgehelltem Himmel sind nur hellere Galaxien...

Jupiter visuell und fotografisch mit der DSLR

Jupiter mit der DSLR: 102/1300 mm MAK mit 2-fach Barlow, Pentax K-500, 200 x 1/60 Sek., ISO 100 Jupiter mit der DSLR: 102/1300 mm MAK mit 2-fach Barlow, Pentax K-500, 200 x 1/60 Sek., ISO 100 Mit dem Leuchtpunktsucher visiere ich den Planeten Jupiter an und richte das Maksutov-Teleskop darauf aus. Der helle Planet ist leicht zu finden und bei 12°C ist eine angenehme Beobachtung in einer windstillen Nacht möglich. Eine DSLR ist keine optimale Kamera für die Planetenfotografie, doch auch mit dieser Konfiguration kann eine Aufnahme des Gasriesen gemacht werden.

Ich beobachte Jupiter mit dem 10 mm UWA Okular bei 130-facher Vergrößerung. Das 4“-Teleskop zeigt ein scharfes Bild des Planeten und Details in den Wolkenbändern sind zu erkennen, sowie die 4 Galileischen Monde, die auf einer Linie um den Planeten angeordnet sind. Ich beobachte die zwei Hauptwolkenbänder intensiv mit dem 10 mm Okular ohne Farbfilter und stelle das Bild an den feinen punktförmigen Monden exakt scharf. Bei intensiver Beobachtung werden strukturelle Details der Wolkenoberfläche erkennbar, der GRF ist bei der heutigen Planetenposition nicht sichtbar. Durch die bequeme Einblickposition und das 90°-Prisma kann im Sitzen beobachtet werden und mit abgedecktem zweiten Auge ist eine längere Beobachtung in dem großen Gesichtsfeld möglich.

Ich wechsele erst auf ein 9 und dann auf ein 6 mm Okular. Je nach Einblick und Jupiterposition zeigen sich jedoch Reflektionen im Gesichtsfeld und machen die Beobachtung etwas weniger angenehm. Mit 6 mm ist auch die maximale Vergrößerung erreicht, die noch einmal eine konzentrierte Beobachtung der Wolkenbänder ermöglicht.

Mit der DSLR mache ich zum Abschluss der Beobachtung noch ein Foto: Da die Planetenabbildung auf dem Sensor der Spiegelreflexkamera recht klein ist, verdopple ich die 1.300 mm Brennweite des MAK mit einer 2-fach Barlowlinse. Ich nehme einige Videosequenzen auf, um aus den besten Einzelbildern später ein Summenbild zu errechnen. Die 2.600 mm Brennweite entsprechende Abbildung erlaubt den visuellen Eindruck mit der vorhandenen Ausstattung festzuhalten.