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Galaxiensuche im Virgohaufen Sonntag, 23. Oktober 2016 18:40
Der Virgo-Galaxienhaufen im Sternbild Jungfrau bietet für Galaxienbeobachter reiche Auswahl. In dem kompakten Beobachtungsgebiet gibt es visuell viel zu entdecken, doch unter aufgehelltem Himmel sind nur hellere Galaxien...
Planetenbeobachtung: Saturn mit kleinem Teleskop Sonntag, 16. August 2015 22:48
Deep-Sky-Beobachtungen sind mir leider trotz des erhofften dunklen Standorts aufgrund der vorhandenen Himmelshelligkeit nicht möglich. Die örtliche Straßenbeleuchtung und die noch immer ungünstige Mondphase schaffen zwar keinen...
SoFi 2015: Vorbereitung auf die Sonnenfinsternis Mittwoch, 18. März 2015 22:06
Das mit Spannung erwartete Datum der Sonnenfinsternis 2015 rückt näher. Am 20. März ist es soweit und eine weitere interessante Frage wird sich klären: Gibt es Wolken oder klaren Himmel? Der schwankende Wetterbericht macht es...
Leo Triplett: Galaxienhaufen im Löwen Mittwoch, 24. Mai 2017 22:13
Das nächste Objekt der Galaxiensuche ist das Leo-Triplett. Die Dreiergruppe mit den beiden helleren Messier-Objekten M65 und M66, sowie NGC 3628 ist leicht in der Nähe des hellen Sterns Chertan, sowie 73 Leonis im Sternbild...
Offener Sternhaufen NGC 2281 Freitag, 03. Februar 2017 18:34
Im Sternbild Auriga (Fuhrmann) beobachte ich mit dem kleinen 80/400 Refraktorteleskop den offenen Sternenhaufen NGC 2281, der auch den Beinamen „broken heart cluster“ trägt. Ich beobachte mit dem 10 mm Okular und 2-fach...
Merkurtransit: Blick auf Merkur fotografisch Sonntag, 15. Mai 2016 23:18
Endlich ist es soweit: Der Tagesablauf in der Woche erlaubt in den Abendstunden die Beobachtung des Merkurtransits. Das vorher bereitgestellte Teleskop wird mit dem Sonnenfilter ausgestattet, um den vor der Sonne...
Gedicht und Malerei: Astronomie in der Kunst Sonntag, 24. Mai 2015 19:15
Neulich wurde ich auf das Gedicht "Die Sternseherin Lise" von Matthias Claudius aufmerksam gemacht und gefragt, ob ich das vielleicht in den Blog aufnehmen könnte. Das Gedicht beschreibt schließlich auch eine Sternenbeobachtung...
Zeichnung Orionnebel M42 Montag, 19. Dezember 2016 22:07
Ich beobachte M42, den Orionnebel, mit dem Maksutov-Cassegrain Teleskop (MAK) an einem Wochentag ohne großen Aufwand. Die Nacht ist kalt bei -2 °C, aber trocken und windstill. Das Seeing ist akzeptabel für eine hohe...
Helle Sommernächte: Ohne Teleskop beobachten Sonntag, 28. Juni 2015 22:01
Die Nächte im Sommer sind kurz, denn die Sonne geht spät unter und früh wieder auf. Wenn die Sonne zu flach unter der Horizontlinie durchgeht, fehlt die astronomische Dämmerung und es wird nicht mehr ganz dunkel. Durch...
Warum Astronomie? - Dein persönliches WOW! Mittwoch, 25. Mai 2016 22:22
Warum beobachten wir den Himmel? Fast alle Objekte am Himmel sind schon tausendfach beobachtet und fotografiert worden – viel besser, als wir es mit unserer eigenen Ausrüstung jemals könnten. Trotzdem beobachten wir die...
Astrofotografie mit der DSLR Samstag, 23. Januar 2016 18:43
Mit einer digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR) ist der Einstieg in die Astrofotografie gar nicht so schwierig: Falls bereits eine DLSR vorhanden ist, kann die Spiegelreflexkamera mit dem entsprechenden Adapter für erste...
Malwettbewerb: Dein Bild im Weltraum Donnerstag, 04. Juni 2015 13:26
Die ESA untersucht mit dem Weltraumteleskop CHEOPS zukünftig Exoplaneten und erforscht diese bei dem Vorbeiziehen vor ihrem Heimatstern. Der 2017 startende Satellit wird 3000 Kinderzeichnungen zu diesem Thema mit dabei haben....

Jupiter visuell und fotografisch mit der DSLR

Jupiter mit der DSLR: 102/1300 mm MAK mit 2-fach Barlow, Pentax K-500, 200 x 1/60 Sek., ISO 100 Jupiter mit der DSLR: 102/1300 mm MAK mit 2-fach Barlow, Pentax K-500, 200 x 1/60 Sek., ISO 100 Mit dem Leuchtpunktsucher visiere ich den Planeten Jupiter an und richte das Maksutov-Teleskop darauf aus. Der helle Planet ist leicht zu finden und bei 12°C ist eine angenehme Beobachtung in einer windstillen Nacht möglich. Eine DSLR ist keine optimale Kamera für die Planetenfotografie, doch auch mit dieser Konfiguration kann eine Aufnahme des Gasriesen gemacht werden.

Ich beobachte Jupiter mit dem 10 mm UWA Okular bei 130-facher Vergrößerung. Das 4“-Teleskop zeigt ein scharfes Bild des Planeten und Details in den Wolkenbändern sind zu erkennen, sowie die 4 Galileischen Monde, die auf einer Linie um den Planeten angeordnet sind. Ich beobachte die zwei Hauptwolkenbänder intensiv mit dem 10 mm Okular ohne Farbfilter und stelle das Bild an den feinen punktförmigen Monden exakt scharf. Bei intensiver Beobachtung werden strukturelle Details der Wolkenoberfläche erkennbar, der GRF ist bei der heutigen Planetenposition nicht sichtbar. Durch die bequeme Einblickposition und das 90°-Prisma kann im Sitzen beobachtet werden und mit abgedecktem zweiten Auge ist eine längere Beobachtung in dem großen Gesichtsfeld möglich.

Ich wechsele erst auf ein 9 und dann auf ein 6 mm Okular. Je nach Einblick und Jupiterposition zeigen sich jedoch Reflektionen im Gesichtsfeld und machen die Beobachtung etwas weniger angenehm. Mit 6 mm ist auch die maximale Vergrößerung erreicht, die noch einmal eine konzentrierte Beobachtung der Wolkenbänder ermöglicht.

Mit der DSLR mache ich zum Abschluss der Beobachtung noch ein Foto: Da die Planetenabbildung auf dem Sensor der Spiegelreflexkamera recht klein ist, verdopple ich die 1.300 mm Brennweite des MAK mit einer 2-fach Barlowlinse. Ich nehme einige Videosequenzen auf, um aus den besten Einzelbildern später ein Summenbild zu errechnen. Die 2.600 mm Brennweite entsprechende Abbildung erlaubt den visuellen Eindruck mit der vorhandenen Ausstattung festzuhalten.