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Albireo: Doppelstern im Schwan Sonntag, 05. November 2017 20:49
Der Doppelstern Albireo befindet sich am „Kopfende“ des Sternbildes Schwan. Durch den Farbkontrast der blauen und orangeroten Komponente zählt Albireo zu den schönsten Doppelsternen. Mit dem Newton-Teleskop mache ich ein paar...
M99: Galaxiensuche bei Dämmerung Dienstag, 25. Juli 2017 10:43
Jahreszeitlich bedingt gibt es nur noch die nautische Dämmerung, da die Sonne in der Nacht nicht mehr tief genug unter den Horizont sinkt. Ich versuche dennoch ein paar Galaxien zu beobachten und suche zunächst den...
M64: Blackeye-Galaxie in Coma Berenices Mittwoch, 24. Mai 2017 23:07
Die Galaxie Messier 64 ist auch als Blackeye-Galaxie bekannt. Ich beobachte das interessante Objekt mit dem dunklen Stauband, welches zu dem Beinamen geführt hat. Auf einem Foto ist die Verdunkelung eines Bereichs in der Nähe...
102/1000 Refraktor auf azimutaler Montierung Montag, 09. Oktober 2017 19:54
Heute beobachte ich mit einem langen Refraktor auf einer azimutalen Montierung. Die seit Wochen unverändert schwierigen Bedingungen halten mich nicht vom Beobachten ab, denn es ist wie es ist und es bleibt nur, sich der...
Galaxiensuche im Virgohaufen Sonntag, 23. Oktober 2016 18:40
Der Virgo-Galaxienhaufen im Sternbild Jungfrau bietet für Galaxienbeobachter reiche Auswahl. In dem kompakten Beobachtungsgebiet gibt es visuell viel zu entdecken, doch unter aufgehelltem Himmel sind nur hellere Galaxien...
Granatstern: M2-Stern fotografisch Montag, 20. November 2017 21:32
Vom rötlich leuchtenden Granatstern mache ich eine Aufnahme mit dem Teleskop und der Spiegelreflexkamera. Im „Haus“ des Kepheus ist im „Keller“ der Granatstern mittig unter den Hauptsternen sichtbar. Im Fernrohr zeigt sich...
Deep Sky: Galaxiensuche mit dem Newtonteleskop Mittwoch, 31. Januar 2018 20:52
Mit dem 254/1200 Newtonteleskop bin ich auf Galaxiensuche. Das Teleskop steht seit über drei Stunden zur Temperaturanpassung im Außenbereich. Nach dem Transport zur Beobachtungsposition erlaubt die Dobsonmontierung eine...
First Light mit 10 Zoll: Leo-Triplett Samstag, 20. Januar 2018 11:05
In einer Wolkenlücke plane ich das First Light mit dem 10“ f/4,7 Newton auf einer Dobson-Montierung. Der Wetterbericht sagt trotz der aktuell starken Bewölkung mit Regenschauern ein paar klare Stunden in der Nacht vorher. Um...
Mondbeobachtung: Dorsum Oppel Dienstag, 14. Februar 2017 22:01
Bei der letzten Mondbeobachtung ist das Mare Crisium durch die abnehmende Mondphase besonders auffällig. Das Mondmeer zeigt sich am Rand des Terminators durch die flachen Lichtstrahlen besonders strukturiert und Dorsum Oppel...
Space Expo: Besuch bei der ESA Mittwoch, 27. September 2017 21:26
Zu Gast bei der ESA haben wir zunächst die Ausstellung Space Expo besucht. Der Sonnensystemsimulator am Anfang zeigt die Position der Planeten zum gewünschten Datum und gewährt auf Leuchttafeln Einblicke in den Weltraum. Die...
Astrofotografie: Plejaden M45 Mittwoch, 04. Januar 2017 14:42
Das Teleskop und die Nachführung läuft gut an diesem Abend und ich möchte die Zeit noch für weitere Objekte nutzen. Auch die Plejaden können mit dieser Konfiguration aufgenommen werden. Mit der kurzen Belichtungszeit sind um...
Leo Triplett: Galaxienhaufen im Löwen Mittwoch, 24. Mai 2017 22:13
Das nächste Objekt der Galaxiensuche ist das Leo-Triplett. Die Dreiergruppe mit den beiden helleren Messier-Objekten M65 und M66, sowie NGC 3628 ist leicht in der Nähe des hellen Sterns Chertan, sowie 73 Leonis im Sternbild...

Jupiter visuell und fotografisch mit der DSLR

Jupiter mit der DSLR: 102/1300 mm MAK mit 2-fach Barlow, Pentax K-500, 200 x 1/60 Sek., ISO 100 Jupiter mit der DSLR: 102/1300 mm MAK mit 2-fach Barlow, Pentax K-500, 200 x 1/60 Sek., ISO 100 Mit dem Leuchtpunktsucher visiere ich den Planeten Jupiter an und richte das Maksutov-Teleskop darauf aus. Der helle Planet ist leicht zu finden und bei 12°C ist eine angenehme Beobachtung in einer windstillen Nacht möglich. Eine DSLR ist keine optimale Kamera für die Planetenfotografie, doch auch mit dieser Konfiguration kann eine Aufnahme des Gasriesen gemacht werden.

Ich beobachte Jupiter mit dem 10 mm UWA Okular bei 130-facher Vergrößerung. Das 4“-Teleskop zeigt ein scharfes Bild des Planeten und Details in den Wolkenbändern sind zu erkennen, sowie die 4 Galileischen Monde, die auf einer Linie um den Planeten angeordnet sind. Ich beobachte die zwei Hauptwolkenbänder intensiv mit dem 10 mm Okular ohne Farbfilter und stelle das Bild an den feinen punktförmigen Monden exakt scharf. Bei intensiver Beobachtung werden strukturelle Details der Wolkenoberfläche erkennbar, der GRF ist bei der heutigen Planetenposition nicht sichtbar. Durch die bequeme Einblickposition und das 90°-Prisma kann im Sitzen beobachtet werden und mit abgedecktem zweiten Auge ist eine längere Beobachtung in dem großen Gesichtsfeld möglich.

Ich wechsele erst auf ein 9 und dann auf ein 6 mm Okular. Je nach Einblick und Jupiterposition zeigen sich jedoch Reflektionen im Gesichtsfeld und machen die Beobachtung etwas weniger angenehm. Mit 6 mm ist auch die maximale Vergrößerung erreicht, die noch einmal eine konzentrierte Beobachtung der Wolkenbänder ermöglicht.

Mit der DSLR mache ich zum Abschluss der Beobachtung noch ein Foto: Da die Planetenabbildung auf dem Sensor der Spiegelreflexkamera recht klein ist, verdopple ich die 1.300 mm Brennweite des MAK mit einer 2-fach Barlowlinse. Ich nehme einige Videosequenzen auf, um aus den besten Einzelbildern später ein Summenbild zu errechnen. Die 2.600 mm Brennweite entsprechende Abbildung erlaubt den visuellen Eindruck mit der vorhandenen Ausstattung festzuhalten.

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