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Mondfinsternis 2015: Roter Supermond Dienstag, 29. September 2015 22:11
Die totale Mondfinsternis in den frühen Morgenstunden des 28.09.2015 bietet ein zweifach besonderes Himmelsschauspiel: Der Mond färbt sich kupferrot während der Kernschattenphase und steht außerdem im Perigäum, dem erdnahen...
Sonne fotografieren: Refraktor vs. Maksutov Mittwoch, 03. August 2016 22:20
Nach der Aufnahme mit dem Refraktorteleskop möchte ich ein Vergleichsbild mit mehr Brennweite machen und montiere den Sonnenfilter an das 102/1300 mm Maksutov-Teleskop. Für die Fotografie von Objekten im Sonnensystem ist die...
Astrofotografie: Plejaden M45 Mittwoch, 04. Januar 2017 14:42
Das Teleskop und die Nachführung läuft gut an diesem Abend und ich möchte die Zeit noch für weitere Objekte nutzen. Auch die Plejaden können mit dieser Konfiguration aufgenommen werden. Mit der kurzen Belichtungszeit sind um...
Design-Update: Optimierungen von sternsucher.com Dienstag, 27. Oktober 2015 21:59
Ein kleiner Beitrag in eigener Sache: Seit einigen Jahren ist sternsucher.com jetzt online und ist in dieser Zeit um viele Beiträge gewachsen. Die neuen Anforderungen und Möglichkeiten des Internets erfordern allerdings von...
Warum Astronomie? - Dein persönliches WOW! Mittwoch, 25. Mai 2016 22:22
Warum beobachten wir den Himmel? Fast alle Objekte am Himmel sind schon tausendfach beobachtet und fotografiert worden – viel besser, als wir es mit unserer eigenen Ausrüstung jemals könnten. Trotzdem beobachten wir die...
Fotomotiv: Mond und Venus Mittwoch, 29. März 2017 21:28
Es war einen Abend nach Neujahr, als Mond und Venus nahe beieinander standen: Ich schaue aus dem Fenster und sehe die sofort ins Blickfeld fallende schmale Mondsichel. In diesen Tagen sieht der Mond besonders schön aus und wird...
Sonnenfotografie mit dem f/5-Großfeldrefraktor Sonntag, 17. Juli 2016 11:30
Allgemein gilt ein Refraktor mit einem sicheren Objektivsonnenfilter für die Sonnenbeobachtung als gut geeignet, da ein kontrastreiches Bild möglich ist und das Tubusseeing durch das geschlossene System minimiert ist. Doch kann...
Zeichnung Orionnebel M42 Montag, 19. Dezember 2016 22:07
Ich beobachte M42, den Orionnebel, mit dem Maksutov-Cassegrain Teleskop (MAK) an einem Wochentag ohne großen Aufwand. Die Nacht ist kalt bei -2 °C, aber trocken und windstill. Das Seeing ist akzeptabel für eine hohe...
Mit kleinem Teleskop: Andromedagalaxie und Sternhaufen Montag, 09. November 2015 19:26
Die Sternbilder Andromeda und Perseus sind im Herbst leicht zu beobachten und halten Galaxien, Sternhaufen und Doppelsterne bereit. Auch mit kleinen Teleskopöffnungen sind bereits gute Beobachtungen möglich und erlauben ein...
Mondbeobachtung: Dorsum Oppel Dienstag, 14. Februar 2017 22:01
Bei der letzten Mondbeobachtung ist das Mare Crisium durch die abnehmende Mondphase besonders auffällig. Das Mondmeer zeigt sich am Rand des Terminators durch die flachen Lichtstrahlen besonders strukturiert und Dorsum Oppel...
Kugelsternhaufen: M13 beobachten Dienstag, 28. Juni 2016 09:56
Auch ein gut bekanntes Objekt wie M13 kann bei erneuter Beobachtung doch noch neue Details zeigen. Der schon oft von mir beobachtete Kugelsternhaufen ist in dieser Nacht im 4-Zöller MAK trotz weniger Öffnung, aber guten...
Galaxiensuche im Virgohaufen Sonntag, 23. Oktober 2016 18:40
Der Virgo-Galaxienhaufen im Sternbild Jungfrau bietet für Galaxienbeobachter reiche Auswahl. In dem kompakten Beobachtungsgebiet gibt es visuell viel zu entdecken, doch unter aufgehelltem Himmel sind nur hellere Galaxien...

Mondfoto mit dem 102/1300 MAK

Der Mond als Fotomotiv: Lucky Imaging Technik mit Pentax K-500, 200 x 1/30 Sek., ISO 100Der Mond als Fotomotiv: Lucky Imaging Technik mit Pentax K-500, 200 x 1/30 Sek., ISO 100Der Mond ist in einer klaren Nacht vom Fenster aus zu sehen und die gute Gelegenheit soll spontan für ein Mondfoto mit dem 102/1300 MAK genutzt werden. Das kompakte Teleskop ist zwar schnell aufgebaut, aber für eine lange Beobachtung bleibt leider keine Zeit. Die Aufnahme muss deshalb ausnahmsweise sogar durch das offene Fenster gemacht werden, doch dank der Bearbeitung einer Videosequenz ist trotzdem ein akzeptables Ergebnis möglich, um den Moment festzuhalten.

Ich bringe die Kamera zunächst am Teleskop an und nutze den Direktanschluss des 102/1300 MAK. Für die Aufnahme verwende ich eine Pentax K-500. Die Spiegelreflexkamera liefert HD-Videos mit 30 Bildern pro Sekunde – ausreichend für das Vorhaben, durch ein Bildbearbeitungsprogramm die scharfen Einzelbilder der Sequenz zu separieren und dann zu einem Gesamtbild zusammenzubringen.

Für die schnelle Aufnahme muss ich leider durch das geöffnete Fenster fotografieren, doch auch das starke Seeing lässt gelegentlich ein ruhiges Bild zu. Per 6-fach Live-View nutze ich die Momente der ruhigen Luft zum Scharfstellen und beginne mit einigen 25-Sekunden-Videos. Die Belichtung stelle ich manuell auf 1/30 Sekunde bei ISO 100 ein.

Am PC sichte ich die Aufnahmen: Das Bild ist unruhig durch die Luftturbulenzen, doch einige scharfe Momente sind erkennbar. Ich nehme das beste Video für die Bearbeitung mit dem Programm RegiStax 6 und stelle es auf die Verwendung der besten 200 Einzelbilder ein. Durch Markierungspunkte im Motiv wird auch die langsame Bewegungen des Bildes berücksichtigt, da das Teleskop nicht nachgeführt wird. Die Bilder werden schließlich gestackt (=addiert) und nachbearbeitet.

Für die Aufnahmebedingungen bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, denn mit der Methode konnte das schlechte Seeing verbessert und das Gesehene festgehalten werden. Im Vergleich zu Einzelbelichtungen mit der DSLR ist ein deutlicher Unterschied erkennbar, sofern die Objekthelligkeit die Videografie ermöglicht.

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