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Mit kleinem Teleskop: Andromedagalaxie und Sternhaufen Montag, 09. November 2015 19:26
Die Sternbilder Andromeda und Perseus sind im Herbst leicht zu beobachten und halten Galaxien, Sternhaufen und Doppelsterne bereit. Auch mit kleinen Teleskopöffnungen sind bereits gute Beobachtungen möglich und erlauben ein...
Kassiopeia: Sternbildfotografie ohne Teleskop Sonntag, 19. April 2015 22:00
Mit einer DSLR-Kamera und einem 50 mm Objektiv mache ich eine Aufnahme vom Sternbild Kassiopeia zur Übersicht. Auf dem Bild der Himmelsregion sind in der 1:1 Ansicht der 16 Megapixel-Aufnahme die zuvor mit dem Fernglas...
Galaxiensuche im Virgohaufen Sonntag, 23. Oktober 2016 18:40
Der Virgo-Galaxienhaufen im Sternbild Jungfrau bietet für Galaxienbeobachter reiche Auswahl. In dem kompakten Beobachtungsgebiet gibt es visuell viel zu entdecken, doch unter aufgehelltem Himmel sind nur hellere Galaxien...
Design-Update: Optimierungen von sternsucher.com Dienstag, 27. Oktober 2015 21:59
Ein kleiner Beitrag in eigener Sache: Seit einigen Jahren ist sternsucher.com jetzt online und ist in dieser Zeit um viele Beiträge gewachsen. Die neuen Anforderungen und Möglichkeiten des Internets erfordern allerdings von...
Helle Sommernächte: Ohne Teleskop beobachten Sonntag, 28. Juni 2015 22:01
Die Nächte im Sommer sind kurz, denn die Sonne geht spät unter und früh wieder auf. Wenn die Sonne zu flach unter der Horizontlinie durchgeht, fehlt die astronomische Dämmerung und es wird nicht mehr ganz dunkel. Durch...
Orionnebel fotografieren mit stehender Kamera Sonntag, 01. Februar 2015 19:24
Der Orionnebel (M42) zählt wohl zu den schönsten und meistfotografierten Himmelsobjekten. Der helle Emissionsnebel ist bei fast jeder Himmelsqualität leicht zu beobachten und bietet zusätzlich bereits mit einfacher...
Andromedagalaxie M31 fotografieren Mittwoch, 04. Januar 2017 14:03
An einem klaren Winterabend sind die Wetterbedingungen gut und ich möchte ein paar Astrofotos machen. Die Nacht ist mondlos und windstill, doch am frühen Abend gibt es leider noch viele künstliche Lichtquellen.
102/1000 Refraktor auf azimutaler Montierung Montag, 09. Oktober 2017 19:54
Heute beobachte ich mit einem langen Refraktor auf einer azimutalen Montierung. Die seit Wochen unverändert schwierigen Bedingungen halten mich nicht vom Beobachten ab, denn es ist wie es ist und es bleibt nur, sich der...
Tabulae Caelestes: Historische Sternenforschung Donnerstag, 04. Januar 2018 21:37
Vor mir liegt eine bald hundert Jahre alte Ausgabe der Tabulae Caelestes. Das antiquarische Buch gibt Einblicke in den historischen Stand der damaligen Forschung und lässt Geschichte lebendig werden. Gelegentlich stöbere ich...
Kraterbeobachtung 3 Tage vor Vollmond Freitag, 19. Mai 2017 17:29
Der Mond ist zu 95 % beleuchtet und ich beobachte mit dem katadioptrischen Teleskop die Krater in der Nähe des Terminators. Visuell und auch auf dem per Video gewonnenen Bild lassen sich einige Einzelheiten der Mondlandschaft...
Mondflug: Flugzeug als Zusatzmotiv Sonntag, 20. Juli 2014 12:23
Bei der Himmelsfotografie fliegt manchmal per Zufall ein irdisches Flugobjekt durchs Bild. Langbelichtete Aufnahmen machen deutlich, was nachts so alles los ist am Himmel: Satelliten und Flugzeuge hinterlassen ihre...
Sternbild Auriga: Sternhaufen mit Asterismus Samstag, 10. Februar 2018 17:24
Mitten in der Woche sorgt ein Hochdruckgebiet für sternklare Nächte. Das 10x50 Fernglas ist das ideale Instrument für einen kurzen Beobachtungsabend. Das Sternbild Auriga steht günstig und zeigt interessante Objekte für das...

First Light mit dem 102/1300 mm MAK

Sternsucher: Der Sternenhimmel fasziniert auch ohne Teleskop Sternsucher: Der Sternenhimmel fasziniert auch ohne Teleskop Das erste Sternenlicht in einem neuen Teleskop wird als „First Light“ bezeichnet und ist für seinen Besitzer ein besonderes Ereignis. Mit dem 4-Zöller Maksutov-Cassegrain Teleskop (MAK) steht ein kompaktes Reiseteleskop und ein Spezialist für die Objekte des Sonnensystems zur Verfügung.

Das erstes Objekt für das „First Light“ soll der Orionnebel M42 sein, denn der Emissionsnebel ist sowohl ein leichtes Ziel als auch gut bekannt und mit anderen Beobachtungen vergleichbar. Ich beginne mit dem 32 mm Okular (Super Plössl) und bei 1300 mm Brennweite ist eine 40-fache Vergrößerung bei 1,3° Feld eingestellt. Ohne Sucher finde ich M42 durch entlang peilen am Tubus des grob ausgerichteten Teleskops. Das noch ausreichend große Gesichtsfeld erlaubt das Absuchen der Umgebung und M42 ist eingestellt mit farbreinen und scharfen Bild.

Andere Okulare werden getestet: Sowohl das 9 mm (144x) als auch das 15 mm (86x) Okular (beide UWA) liefern randscharfe Abbildungen, die für längere Detailbeobachtungen ausreichend sind. Ein Spiegelshifting kann nicht festgestellt werden – Optik und Mechanik zeigen eine gute Qualität.

Das 9 mm Okular bietet den besten Anblick von M42 in Bezug auf die Vergrößerung und Gesamteindruck bei 0,45° Gesichtsfeld, zeigt jedoch auch ein Kidney-Beaning, wenn das Auge die optische Achse nicht genau trifft. Das 15 mm Okular ist im Vergleich gutmütiger beim Einblickverhalten und erlaubt das entspanntere Beobachten bei nahezu 0,8° Feld. Zuletzt wird ein 6 mm Okular (216x) als Maximalvergrößerung eingesetzt. Das Bild ist deutlich flauer geworden, jedoch durchaus akzeptabel. Eine gute, farbreine Beobachtung ist möglich und der Himmelshintergrund ist angenehm dunkel durch die Vergrößerung.

Für das Auffinden des nächsten Objekts wird der Leuchtpunktsucher an Beteigeuze justiert, der vorher mittig im Okulargesichtsfeld eingestellt wurde. Der erste Einsatz wurde erfolgreich beendet und ich bin zufrieden mit dem Ergebnis. Die nächsten Beobachtungen werden bereits mit Spannung erwartet.