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Exkursion zum Planetarium Münster Mittwoch, 17. Mai 2017 07:49
An einem Wochenende besuche ich das Planetarium im Naturkundemuseum Münster. Das Programm zeigt die Entstehung des Universums und die Abläufe von den ersten Sekunden bis zur heutigen Zeit nach dem aktuellen Stand der...
M99: Galaxiensuche bei Dämmerung Dienstag, 25. Juli 2017 10:43
Jahreszeitlich bedingt gibt es nur noch die nautische Dämmerung, da die Sonne in der Nacht nicht mehr tief genug unter den Horizont sinkt. Ich versuche dennoch ein paar Galaxien zu beobachten und suche zunächst den...
Himmelsbeobachtung mit dem Fernglas und freisichtig Freitag, 09. Dezember 2016 17:53
Die Himmelsbeobachtung an Wochentagen ist für mich eine gute Gelegenheit, das klare Wetter in der Woche zu nutzen. Leider bleibt manchmal auch am Wochenende nur wenig Zeit, ein Teleskop aufzubauen oder am Freitag Abend ziehen...
Space Expo: Besuch bei der ESA Mittwoch, 27. September 2017 21:26
Zu Gast bei der ESA haben wir zunächst die Ausstellung Space Expo besucht. Der Sonnensystemsimulator am Anfang zeigt die Position der Planeten zum gewünschten Datum und gewährt auf Leuchttafeln Einblicke in den Weltraum. Die...
Mondsichel mit Venus Montag, 26. Dezember 2016 18:31
Anfang des Monats konnte ich bei einem Spaziergang unter freiem Himmel die schmale Mondsichel des zunehmenden Mondes zusammen mit dem Planeten Venus beobachten. Die Himmelskörper zeigten sich als nah stehendes Duo am...
102/1000 Refraktor auf azimutaler Montierung Montag, 09. Oktober 2017 19:54
Heute beobachte ich mit einem langen Refraktor auf einer azimutalen Montierung. Die seit Wochen unverändert schwierigen Bedingungen halten mich nicht vom Beobachten ab, denn es ist wie es ist und es bleibt nur, sich der...
Galaxiensuche im Virgohaufen Sonntag, 23. Oktober 2016 18:40
Der Virgo-Galaxienhaufen im Sternbild Jungfrau bietet für Galaxienbeobachter reiche Auswahl. In dem kompakten Beobachtungsgebiet gibt es visuell viel zu entdecken, doch unter aufgehelltem Himmel sind nur hellere Galaxien...
Perseus: Sternhaufen für das Fernglas Donnerstag, 07. Mai 2015 21:33
Das Sternbild Perseus steht zur Zeit tief im Norden, doch da mein aktueller Beobachtungsplatz nur die Nordsicht erlaubt, beobachte ich mit dem Fernglas die schönen Sternhaufen, die Perseus zu bieten hat. Die Übersichtsaufnahme...
Kassiopeia: Offener Sternhaufen Messier 103 Montag, 18. Dezember 2017 21:40
Der offene Sternhaufen M103 im Sternbild Kassiopeia ist leicht zu finden: In der Nähe der Spitze des linken Bogens im „Himmels-W“ befindet sich das 7,4 mag helle Deep-Sky-Objekt. Das visuell gut beobachtbare Objekt ist...
Fotomotiv: Mond und Venus Mittwoch, 29. März 2017 21:28
Es war einen Abend nach Neujahr, als Mond und Venus nahe beieinander standen: Ich schaue aus dem Fenster und sehe die sofort ins Blickfeld fallende schmale Mondsichel. In diesen Tagen sieht der Mond besonders schön aus und wird...
Starhopping zum Weihnachtsbaumhaufen NGC 2264 Sonntag, 23. April 2017 18:20
Mit dem kleinen 80/400 Refraktor mache ich mich auf die Suche nach dem Weihnachtsbaumhaufen. Der offene Sternhaufen im Sternbild Einhorn ist nicht leicht zu finden, denn an meinem Beobachtungsstandort ist das Sternbild bei den...
First Light mit dem 102/1300 mm MAK Sonntag, 06. März 2016 14:46
Das erste Sternenlicht in einem neuen Teleskop wird als „First Light“ bezeichnet und ist für seinen Besitzer ein besonderes Ereignis. Mit dem 4-Zöller Maksutov-Cassegrain Teleskop (MAK) steht ein kompaktes Reiseteleskop und ein...

Universe2go: Das Planetarium für unterwegs

Das Weltall zum Mitnehmen: Sternenbrille universe2goDas Weltall zum Mitnehmen: Sternenbrille universe2goDas Produkt universe2go erklärt als Planetarium zum Mitnehmen den Sternenhimmel und macht Lust auf Astronomie. Doch das als interaktive Datenbrille konzipierte Gerät simuliert dabei nicht nur das Firmament, sondern kombiniert außerdem das real sichtbare Bild mit den eingeblendeten Daten. Die erweiterte Realität (augmented reality) des Himmels vermittelt dem Betrachter ein besonderes Erlebnis der Astronomie und einen dreidimensionalen Eindruck der betrachteten Objekte.

Funktionsweise und Technik

Zur Funktion des Gerätes wird ein app-fähiges und geeignetes Mobiltelefon benötigt. Die Steuersoftware in Form der universe2go-App ist für Android- oder iOS-gesteuerte smartphones erhältlich. Durch ein Passepartout kann die Größe des Aufnahmefachs für das Mobiltelefon im Gerät angepasst werden und eine Liste der passenden Geräte mit technischen Voraussetzungen ist auf der Seite des Herstellers verfügbar.

Die Einrichtung des Gerätes ist sehr einfach und hier ist bereits der erste Pluspunkt zu vermerken. Die umfangreiche App ist aufgrund der enthaltenen Informationen etwas mehr als 320 MB groß, weshalb eine Übertragungsart ohne beschränktes Datenvolumen bevorzugt werden sollte. Nach dem Start der App ist eine Auswahl des einfachen Sternenkartenmodus (ohne Gerät nutzbar) oder als Planetarium möglich. Im einfachen Modus wird der Sternenhimmel anhand der Lage des Displays angezeigt und entsprechende Erklärungen werden für die angepeilten Objekte angezeigt oder gesprochen.

Im Planetariummodus wird das zweigeteilte Bild des Mobiltelefons vom Display durch eine Spiegelkonstruktion mit dem realen Anblick kombiniert. Durch einen mitgelieferten Aufsatz kann universe2go auch ohne Sicht auf den Sternenhimmel genutzt werden, da dann das reale Bild ausgeblendet wird und nur die virtuellen Sterne sichtbar sind.

Beim ersten Start des Programms oder später auf Wunsch wird eine Kalibrierung der Lagesensoren, sowie der optischen Parameter vorgenommen. Durch die automatische Programmführung wird der Einblickwinkel und der Augenabstand korrigiert, so dass ein angenehmer dreidimensionaler Eindruck entsteht. Die Steuerung erfolgt durch die Lagesensoren des Mobiltelefones, also durch das Neigen des Kopfes. Hierdurch wird auch die Menüführung realisiert, welche verschiedene Programmmodi und Einstellungsmöglichkeiten anbietet. Bereits nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ist die Steuerung ohne Maus und Tastatur intuitiv und präzise möglich.


Der praktische Einsatz
Planeten, Deep-Sky und ein Fazit