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M41 bei Himmelsaufhellung Dienstag, 02. Mai 2017 22:02
Bei starker Himmelsaufhellung des Ruhrgebiets beobachte ich M41, den auch „Little Beehive“ genannten offenen Sternenhaufen. Sirius ist als hellster Stern des Himmels leicht zu finden und führt im Sternbild Großer Hund zu...
Vollmond: Beobachtung freisichtig Donnerstag, 29. März 2018 18:03
Die Nächte mit Vollmond sind zur Zeit frostig und mit -10°C nicht sehr einladend für eine lange Beobachtung unter freiem Himmel. Eine Deep-Sky-Beobachtung ist durch den hellen Vollmond ohnehin eher ungünstig, also bleibt als...
Deep Sky: Galaxiensuche mit dem Newtonteleskop Mittwoch, 31. Januar 2018 20:52
Mit dem 254/1200 Newtonteleskop bin ich auf Galaxiensuche. Das Teleskop steht seit über drei Stunden zur Temperaturanpassung im Außenbereich. Nach dem Transport zur Beobachtungsposition erlaubt die Dobsonmontierung eine...
Uranus mit dem 10x50 Fernglas Sonntag, 26. Februar 2017 11:38
Am Abend schaue ich noch einmal mit dem Fernglas auf das Planetentrio aus Venus, Mars und Uranus. Während Venus bereits in der Dämmerung unübersehbar hell am Abendhimmel strahlt und der rötliche Mars sich nicht weit entfernt...
Deep-Sky mit dem 102/1000 Refraktor Dienstag, 10. Oktober 2017 21:09
Einen Tag später nach dem letzten Einsatz mit dem Refraktor ist die Luftfeuchtigkeit geringer und ich plane diesmal eine Deep-Sky Beobachtung. Das 102/1000 Refraktorteleskop mit der azimutalen Montierung steht von gestern noch...
Messier 45: Astrofotografie der Plejaden Sonntag, 03. Dezember 2017 21:59
Der offene Sternhaufen Messier 45 ist in dieser Beobachtungsnacht ein weiteres Ziel meiner fotografierten Objekte mit dem 6“ Newton-Teleskop. Das von vielen Astrofotografien bekanntes Objekt benötigt für die Abbildung der...
Mare Humorum: Kraterlandschaft am Terminator Freitag, 19. Mai 2017 17:58
In der Nähe des Mare Humorum beobachte ich die Kraterlandschaft des nahezu vollständig beleuchteten Mondes. Um die beobachteten Details besser festhalten zu können, mache ich mit dem Maksutov-Teleskop eine Aufnahme mit der...
10 Zoll Öffnung: Test am Orionnebel M42 Samstag, 20. Januar 2018 17:12
Einen Abend nach der ersten Beobachtung mit dem 10 Zöller klart es entgegen der Vorhersage überraschender Weise auf. Die Gelegenheit, einen schnellen Blick auf M42 zu werfen ist verlockend, denn der Orionnebel war eigentlich...
Experiment: Flammennebel mit Pferdekopf Dienstag, 21. März 2017 20:36
Ist es wohl möglich, mit einer kurzen Belichtungszeit und einer unmodifizierten DSLR den Pferdekopfnebel zu fotografieren? Bleibt ein Objekt mangels Öffnung und Himmelsqualität unsichtbar, kann die Astrofotografie manchmal...
Andromedagalaxie M31 fotografieren Mittwoch, 04. Januar 2017 14:03
An einem klaren Winterabend sind die Wetterbedingungen gut und ich möchte ein paar Astrofotos machen. Die Nacht ist mondlos und windstill, doch am frühen Abend gibt es leider noch viele künstliche Lichtquellen.
Kugelsternhaufen M53 visuell und fotografisch Mittwoch, 24. Mai 2017 22:32
Im Sternbild Haar der Berenike beobachte ich den Kugelsternhaufen M53. Das Objekt ist visuell mit dem Teleskop leicht erkennbar und bietet sowohl im Okular wie auch fotografisch ein interessantes Ziel.
Mondkrater Petavius und Vallis Palitzsch Samstag, 16. September 2017 16:53
Die Beobachtungsbedingungen sind seit der letzten Beobachtung durch Dunst und Luftunruhe leider noch einmal schlechter geworden. Einen Tag nach Vollmond sind jedoch die Kraterlandschaften in der Nähe des Mare Australe sichtbar...

Universe2go: Das Planetarium für unterwegs

Das Weltall zum Mitnehmen: Sternenbrille universe2goDas Weltall zum Mitnehmen: Sternenbrille universe2goDas Produkt universe2go erklärt als Planetarium zum Mitnehmen den Sternenhimmel und macht Lust auf Astronomie. Doch das als interaktive Datenbrille konzipierte Gerät simuliert dabei nicht nur das Firmament, sondern kombiniert außerdem das real sichtbare Bild mit den eingeblendeten Daten. Die erweiterte Realität (augmented reality) des Himmels vermittelt dem Betrachter ein besonderes Erlebnis der Astronomie und einen dreidimensionalen Eindruck der betrachteten Objekte.

Funktionsweise und Technik

Zur Funktion des Gerätes wird ein app-fähiges und geeignetes Mobiltelefon benötigt. Die Steuersoftware in Form der universe2go-App ist für Android- oder iOS-gesteuerte smartphones erhältlich. Durch ein Passepartout kann die Größe des Aufnahmefachs für das Mobiltelefon im Gerät angepasst werden und eine Liste der passenden Geräte mit technischen Voraussetzungen ist auf der Seite des Herstellers verfügbar.

Die Einrichtung des Gerätes ist sehr einfach und hier ist bereits der erste Pluspunkt zu vermerken. Die umfangreiche App ist aufgrund der enthaltenen Informationen etwas mehr als 320 MB groß, weshalb eine Übertragungsart ohne beschränktes Datenvolumen bevorzugt werden sollte. Nach dem Start der App ist eine Auswahl des einfachen Sternenkartenmodus (ohne Gerät nutzbar) oder als Planetarium möglich. Im einfachen Modus wird der Sternenhimmel anhand der Lage des Displays angezeigt und entsprechende Erklärungen werden für die angepeilten Objekte angezeigt oder gesprochen.

Im Planetariummodus wird das zweigeteilte Bild des Mobiltelefons vom Display durch eine Spiegelkonstruktion mit dem realen Anblick kombiniert. Durch einen mitgelieferten Aufsatz kann universe2go auch ohne Sicht auf den Sternenhimmel genutzt werden, da dann das reale Bild ausgeblendet wird und nur die virtuellen Sterne sichtbar sind.

Beim ersten Start des Programms oder später auf Wunsch wird eine Kalibrierung der Lagesensoren, sowie der optischen Parameter vorgenommen. Durch die automatische Programmführung wird der Einblickwinkel und der Augenabstand korrigiert, so dass ein angenehmer dreidimensionaler Eindruck entsteht. Die Steuerung erfolgt durch die Lagesensoren des Mobiltelefones, also durch das Neigen des Kopfes. Hierdurch wird auch die Menüführung realisiert, welche verschiedene Programmmodi und Einstellungsmöglichkeiten anbietet. Bereits nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ist die Steuerung ohne Maus und Tastatur intuitiv und präzise möglich.


Der praktische Einsatz
Planeten, Deep-Sky und ein Fazit