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Warum Astronomie? - Dein persönliches WOW! Mittwoch, 25. Mai 2016 22:22
Warum beobachten wir den Himmel? Fast alle Objekte am Himmel sind schon tausendfach beobachtet und fotografiert worden – viel besser, als wir es mit unserer eigenen Ausrüstung jemals könnten. Trotzdem beobachten wir die...
Universe2go: Deep-Sky, Planeten und ein Fazit Samstag, 05. Dezember 2015 19:23
Der Deep-Sky Modus der Sternenbrille universe2go zeigt die Positionen der Messier- und vieler NGC-Objekte und ich visiere die mir vom Teleskop bekannten Objekte an. Wird ein Objekt ein paar Sekunden fixiert, zoomt eine...
Orionnebel fotografieren mit stehender Kamera Sonntag, 01. Februar 2015 19:24
Der Orionnebel (M42) zählt wohl zu den schönsten und meistfotografierten Himmelsobjekten. Der helle Emissionsnebel ist bei fast jeder Himmelsqualität leicht zu beobachten und bietet zusätzlich bereits mit einfacher...
Fernglas: Schneller Blick zum Himmel Dienstag, 03. Oktober 2017 20:12
Am Abend schaue ich noch einmal aus dem Dachbodenfenster. Der Himmel ist klar und mit dem Fernglas lohnt sich ein kurzer Spaziergang über den Himmel. Von dem Südfenster blicke ich nach rechts Richtung Westen auf das Sternbild...
Sonnenfotografie mit dem f/5-Großfeldrefraktor Sonntag, 17. Juli 2016 11:30
Allgemein gilt ein Refraktor mit einem sicheren Objektivsonnenfilter für die Sonnenbeobachtung als gut geeignet, da ein kontrastreiches Bild möglich ist und das Tubusseeing durch das geschlossene System minimiert ist. Doch kann...
Zeichnung Orionnebel M42 Montag, 19. Dezember 2016 22:07
Ich beobachte M42, den Orionnebel, mit dem Maksutov-Cassegrain Teleskop (MAK) an einem Wochentag ohne großen Aufwand. Die Nacht ist kalt bei -2 °C, aber trocken und windstill. Das Seeing ist akzeptabel für eine hohe...
Vollmond: Beobachtung freisichtig Donnerstag, 29. März 2018 18:03
Die Nächte mit Vollmond sind zur Zeit frostig und mit -10°C nicht sehr einladend für eine lange Beobachtung unter freiem Himmel. Eine Deep-Sky-Beobachtung ist durch den hellen Vollmond ohnehin eher ungünstig, also bleibt als...
Design-Update: Optimierungen von sternsucher.com Dienstag, 27. Oktober 2015 21:59
Ein kleiner Beitrag in eigener Sache: Seit einigen Jahren ist sternsucher.com jetzt online und ist in dieser Zeit um viele Beiträge gewachsen. Die neuen Anforderungen und Möglichkeiten des Internets erfordern allerdings von...
Astrophysik: Das Ende eines Sterns Sonntag, 20. September 2015 17:54
In der Kategorie Astrophysik ist ein neuer Artikel erschienen. In dem Beitrag geht es um den Entwicklungszyklus eines Sterns. Sind denn überhaupt alle Sterne gleich? Sterne leuchten nicht ewig, aber was passiert eigentlich am...
M1 und M42: Emissionsnebel visuell Mittwoch, 31. Januar 2018 21:34
Das Newtonteleskop mit 10“ Öffnung ist dank kompakter Flextube-Ausführung gut zu lagern und schnell zum Beobachtungsort transportiert. Ich beobachte Emissionsnebel und beginne mit dem Krebsnebel M1. Der Supernovaüberrest ist...
Kugelsternhaufen M53 visuell und fotografisch Mittwoch, 24. Mai 2017 22:32
Im Sternbild Haar der Berenike beobachte ich den Kugelsternhaufen M53. Das Objekt ist visuell mit dem Teleskop leicht erkennbar und bietet sowohl im Okular wie auch fotografisch ein interessantes Ziel.
Cygnus Sternenfeld: 31 und 30 Cyg Donnerstag, 04. Januar 2018 21:53
Mit dem 150/750 Newtonteleskop fotografiere ich ein paar Sternenfelder. Im Sternbild Schwan nehme ich die Region um die beiden helleren Sterne 31 und 30 Cygni auf. Westlich von Deneb, dem hellen alpha-Stern des Sternbildes,...

Mit kleinem Teleskop: Andromedagalaxie und Sternhaufen

Herbsttour am Himmel: Abwechslungsreiche Beobachtung mit Galaxien, Doppelsternen und offenen Sternhaufen Herbsttour am Himmel: Abwechslungsreiche Beobachtung mit Galaxien, Doppelsternen und offenen Sternhaufen Die Sternbilder Andromeda und Perseus sind im Herbst leicht zu beobachten und halten Galaxien, Sternhaufen und Doppelsterne bereit. Auch mit kleinen Teleskopöffnungen sind bereits gute Beobachtungen möglich und erlauben ein rein visuelles Herbstvergnügen.

Das am Abend aufklarende Wetter möchte ich zu einer spontanen Beobachtung nutzen. Der 80 mm Refraktor ist immer griffbereit und erlaubt den schnellen Einsatz ohne lange Vorbereitungen. In diesem Punkt hat sich das kleine Teleskop schon für manch kurz entschlossene Beobachtung bewährt, obwohl Detailbeobachtungen bei hohen Vergrößerungen sicherlich nach mehr Öffnung verlangen.

Die Beobachtung der Andromedagalaxie M31 ist jedoch auch mit der 80 mm Öffnung des Fernrohrs kein Problem, denn die Galaxie ist auch bei aufgehelltem Himmel sichtbar und bereits im Sucher als nebliges Objekt erkennbar. Ich beobachte mit einem 25 mm Okular bei 16-facher Vergrößerung. Die visuelle Beobachtung des vergleichsweise tief stehenden Objekts ist sehr entspannend durch eine bequeme Einblickposition. Die verwendete azimutale Montierung mit Feinverstellung macht die Himmelsnavigation einfach.

Ich genieße den Anblick der Galaxie in dem großen Gesichtsfeld des Okulars. Die Form der Galaxie und das helle Kerngebiet sind gut erkennbar und ich beobachte das Objekt eine ganze Weile. Durch die konzentrierte Beobachtung nehme ich nach einigen Minuten auch einen Teil der schwächeren Randgebiete deutlicher wahr.

Das nächste Objekt ist der Doppelstern Alamak (y And) im Osten des Sternbildes Andromeda. Im 25 mm Okular ist mir eine Trennung der Komponenten noch nicht möglich. Ich wechsle auf das 9 mm und schließlich 6 mm Okular, um die beiden farbigen Komponenten trennen zu können.  Mit einer zusätzlichen 2-fach Barlowlinse erreiche ich eine 133-fache Vergrößerung für eine komfortable Beobachtung der blauen und orangefarbenen Komponente, obwohl das Seeing und auch die reduzierten Abbildungsqualität in dieser Konfiguration auffällig sind.

Die Galaxie NGC 891 wäre ein ebenfalls sehenswertes Objekt in dieser Himmelsregion, doch zur Beobachtung ist ein dunkler Himmel und etwas mehr Öffnung notwendig. Mit dem 80 mm Teleskop unter 4,8 mag Ruhrgebietshimmel bleibt die Galaxie erwartungsgemäß unsichtbar.

Schließlich schwenke ich zu dem offenen Sternhaufen M34, der sich sowohl im 25 mm und auch im 32 mm Okular als interessantes Objekt zeigt. Ich beobachte den offenen Sternhaufen in geringer Vergrößerung und kann das in etwa vollmondgroße Objekt in voller Ausdehnung überblicken. Ebenfalls im Sternbild Perseus ist der offene Sternhaufen Melotte 20 mit gleicher Konfiguration des Teleskops als sternreiches Objekt zu beobachten.

Zum Abschluss der Beobachtung bietet sich noch ein Schwenk auf NGC 869/884 (h + chi Persei) an. Der Doppelhaufen ist in jedem Instrument ein Hingucker und schließt die visuelle Beobachtung als kompaktes Objekt mit Hunderten von Sternen für diese Nacht ab.