Diese Website benutzt Cookies, um die volle Funktionalität bieten zu können. Mit der Nutzung unserer Internetseiten erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies einsetzen.

Previous Next
M106: Strukturierte Galaxie im 6-Zöller fotografisch Dienstag, 06. Juni 2017 21:21
Im Sternbild Jagdhunde suche ich die Galaxie Messier 106 auf. Zur Orientierung nehme ich den Stern Phekda (Gamma Ursae Maioris) vom Großen Bären darüber und finde die Galaxie im Übersichtsokular. Die Galaxie zeigt besondere...
10 Zoll Öffnung: Test am Orionnebel M42 Samstag, 20. Januar 2018 17:12
Einen Abend nach der ersten Beobachtung mit dem 10 Zöller klart es entgegen der Vorhersage überraschender Weise auf. Die Gelegenheit, einen schnellen Blick auf M42 zu werfen ist verlockend, denn der Orionnebel war eigentlich...
Sonnenbeobachtung: Fleckengruppe AR 12339 Montag, 15. Juni 2015 21:36
Ein schöner Sonntag mit klarem Himmel lädt zur Sonnenbeobachtung ein. Ich statte mein 6" Newton-Teleskop mit dem ND5 Sonnenfilter aus und beginne die Beobachtung. Bereits mit dem filtergeschützten Blick ohne Teleskop ist eine...
Vollmond: Beobachtung freisichtig Donnerstag, 29. März 2018 18:03
Die Nächte mit Vollmond sind zur Zeit frostig und mit -10°C nicht sehr einladend für eine lange Beobachtung unter freiem Himmel. Eine Deep-Sky-Beobachtung ist durch den hellen Vollmond ohnehin eher ungünstig, also bleibt als...
M13: Herkuleshaufen fotografieren Montag, 03. Juli 2017 21:55
Der Kugelsternhaufen M13 im Sternbild Herkules ist leicht auf der rechten Seite des „Kastens“ zu finden. Der hellste Kugelsternhaufen des Nordhimmels bietet visuell und fotografisch ein interessantes und reichhaltiges Motiv.
Vom Krebsnebel zur Grinsekatze Donnerstag, 18. Februar 2016 21:33
An diesem Abend habe ich den 6“ f/5 Newton und ein 2-Zoll Fernglas dabei. In der mondlosen Nachthälfte steht Deep-Sky auf dem Beobachtungsplan und bei geringer Luftfeuchtigkeit, Windstille und 2° Celsius kann die Beobachtung...
Jupiter: Beobachtung mit Farbfilter Sonntag, 07. Mai 2017 15:53
Während der Jupiteropposition beobachte ich mit dem 102/1300 mm Teleskop den Planeten. Mit verschiedenen Filtern probiere ich eine Verbesserung der Beobachtung. Auch fotografisch kann ich Jupiter festhalten.
Fotomotiv: Mond und Venus Mittwoch, 29. März 2017 21:28
Es war einen Abend nach Neujahr, als Mond und Venus nahe beieinander standen: Ich schaue aus dem Fenster und sehe die sofort ins Blickfeld fallende schmale Mondsichel. In diesen Tagen sieht der Mond besonders schön aus und wird...
First Light mit dem 102/1300 mm MAK Sonntag, 06. März 2016 14:46
Das erste Sternenlicht in einem neuen Teleskop wird als „First Light“ bezeichnet und ist für seinen Besitzer ein besonderes Ereignis. Mit dem 4-Zöller Maksutov-Cassegrain Teleskop (MAK) steht ein kompaktes Reiseteleskop und ein...
Orionnebel fotografieren mit stehender Kamera Sonntag, 01. Februar 2015 19:24
Der Orionnebel (M42) zählt wohl zu den schönsten und meistfotografierten Himmelsobjekten. Der helle Emissionsnebel ist bei fast jeder Himmelsqualität leicht zu beobachten und bietet zusätzlich bereits mit einfacher...
Hantelnebel: Zeichnung von M27 Sonntag, 07. September 2014 11:18
Wer von Nebelobjekten fasziniert ist, findet im Sommer in M27 ein lohnendes Objekt. Der verhältnismäßig groß und hell erscheinende Planetarische Nebel sorgt bei manchem Einsteiger für das erste Erfolgserlebnis. Für...
Kassiopeia: Sternbildfotografie ohne Teleskop Sonntag, 19. April 2015 22:00
Mit einer DSLR-Kamera und einem 50 mm Objektiv mache ich eine Aufnahme vom Sternbild Kassiopeia zur Übersicht. Auf dem Bild der Himmelsregion sind in der 1:1 Ansicht der 16 Megapixel-Aufnahme die zuvor mit dem Fernglas...

Deep-Sky vor Mondaufgang

Ende der Beobachtungsnacht: Mondaufgang mit Schleierwolken, Pentax K-500 mit 70-200 mm Objektiv @200 mm, f/5.6, 1,3 Sek., ISO 400Ende der Beobachtungsnacht: Mondaufgang mit Schleierwolken, Pentax K-500 mit 70-200 mm Objektiv @200 mm, f/5.6, 1,3 Sek., ISO 400Mitten in der Woche ist schönstes Sonnenwetter und abends lädt ein sternklarer Himmel zur Beobachtung ein. Der kleine Refraktor ist schnell einsatzbereit und genau das richtige Beobachtungsinstrument, wenn die Zeit knapp ist. Mit Okularkoffer, Karte, Hocker und Teleskop mache ich mich auf die Suche nach Deep-Sky Objekten im Einhorn.

Der Weihnachtsbaumhaufen als Teil von NGC 2264 bietet sich im Sternbild Einhorn als neues Objekt an. Das Sternbild Monoceros ist bei fst = 4,8 mag nur schwach sichtbar und ich benötige eine kleine Aufsuchhilfe: Ich finde den offenen Sternhaufen durch eine gedachte parallele Linie zum nebenan gut sichtbaren Canis minor, mit der ich die helleren Sterne des Einhorns verbinde, um auf 17 Mon zu treffen. In dessen Nähe befindet sich der Sternhaufen in Form eines Weihnachtsbaumes. Da ich einen Refraktor mit Amici-Prisma benutze, steht der Weihnachtsbaum kopfüber, ist jedoch im 9 mm Okular bei 1,5° Gesichtsfeld eine eindrucksvolle Erscheinung.

Der Hubblenebel NGC 2261 befindet sich nur etwa 1° entfernt, jedoch ist der Nebel nicht eindeutig erkennbar. Dem kometenähnlichen Nebel werde ich später mit dem Newton noch einmal aufsuchen. Ebenso verhält es sich mit dem Rosettennebel im Sternbild Einhorn, dessen Nebelgestalt mir auch mit Filtern verborgen bleibt. Hier ist nur der offene Sternhaufen NGC 2244 sichtbar.

Ein letztes Objekt ist heute noch möglich, bevor die Beobachtungszeit um ist. Per Starhopping wäre der Eskimonebel NGC 2392 von Pollux aus erreichbar, jedoch verschiebe ich dies noch auf einen späteren Zeitpunkt. Ein kurzer Schwenk auf die Bodes Galaxien M81/82 in UMa lassen mich stattdessen noch 10 Minuten bei einem Klassiker verweilen. Im 32 mm Okular aufgesucht und mit 9 mm UWA beobachtet, werden die beiden Galaxien wieder einmal zu einem Erlebnis, wenn die beiden unterschiedlichen Formen gleichzeitig im Gesichtsfeld beobachtet werden können.

Den Abschluss bildet für heute
bei aufziehendem Dunst das Sternbild Krebs: Der Beehive-Cluster M 44 ist gut im Sucher sichtbar und erleichtert das Auffinden in dem nur schwach erkennbaren Sternbild. Sehr sternreich zeigt sich das große Objekt, welches bei kleiner Vergrößerung im 32 mm Okular am besten beobachtbar ist.