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Galaxiensuche im Virgohaufen Sonntag, 23. Oktober 2016 18:40
Der Virgo-Galaxienhaufen im Sternbild Jungfrau bietet für Galaxienbeobachter reiche Auswahl. In dem kompakten Beobachtungsgebiet gibt es visuell viel zu entdecken, doch unter aufgehelltem Himmel sind nur hellere Galaxien...
Zeichnung Orionnebel M42 Montag, 19. Dezember 2016 22:07
Ich beobachte M42, den Orionnebel, mit dem Maksutov-Cassegrain Teleskop (MAK) an einem Wochentag ohne großen Aufwand. Die Nacht ist kalt bei -2 °C, aber trocken und windstill. Das Seeing ist akzeptabel für eine hohe...
Mare Humorum: Kraterlandschaft am Terminator Freitag, 19. Mai 2017 17:58
In der Nähe des Mare Humorum beobachte ich die Kraterlandschaft des nahezu vollständig beleuchteten Mondes. Um die beobachteten Details besser festhalten zu können, mache ich mit dem Maksutov-Teleskop eine Aufnahme mit der...
Sonne fotografieren: Refraktor vs. Maksutov Mittwoch, 03. August 2016 22:20
Nach der Aufnahme mit dem Refraktorteleskop möchte ich ein Vergleichsbild mit mehr Brennweite machen und montiere den Sonnenfilter an das 102/1300 mm Maksutov-Teleskop. Für die Fotografie von Objekten im Sonnensystem ist die...
Plejaden und Planeten: Mit dem Fernglas unterwegs Dienstag, 10. Februar 2015 14:32
Der Winterhimmel hat mit den Plejaden einen weiteren Klassiker zu bieten, der für nahezu alle Beobachtungsinstrumente und astronomische Anwendungen geeignet ist. Ob rein visuell, mit dem Zeichenbrett oder der Kamera: Das...
Sternbild Auriga: Sternhaufen mit Asterismus Samstag, 10. Februar 2018 17:24
Mitten in der Woche sorgt ein Hochdruckgebiet für sternklare Nächte. Das 10x50 Fernglas ist das ideale Instrument für einen kurzen Beobachtungsabend. Das Sternbild Auriga steht günstig und zeigt interessante Objekte für das...
Universe2go: Der praktische Einsatz Samstag, 05. Dezember 2015 19:23
Nach der ersten Kalibrierung der Sichtbrille funktioniert die Erkennung der Sternenposition tadellos und ist ausreichend feinfühlig handhabbar. Das Programm bietet verschiedene Modi zum ersten Kennenlernen des Himmels bis zur...
Astrofoto: Orionnebel M42 Donnerstag, 05. März 2015 23:10
Ich starte einen neuen Anlauf zum Astrofoto des Orionnebels. Die Bedingungen heute sind ganz gut bei 5 °C, trockener Luft und nur leichtem Wind. Bei der Einnordung hilft ein neuer Polsucher, auch wenn dieser noch nicht optimal...
Warum Astronomie? - Dein persönliches WOW! Mittwoch, 25. Mai 2016 22:22
Warum beobachten wir den Himmel? Fast alle Objekte am Himmel sind schon tausendfach beobachtet und fotografiert worden – viel besser, als wir es mit unserer eigenen Ausrüstung jemals könnten. Trotzdem beobachten wir die...
Astrophysik: Das Ende eines Sterns Sonntag, 20. September 2015 17:54
In der Kategorie Astrophysik ist ein neuer Artikel erschienen. In dem Beitrag geht es um den Entwicklungszyklus eines Sterns. Sind denn überhaupt alle Sterne gleich? Sterne leuchten nicht ewig, aber was passiert eigentlich am...
Sonnenbeobachtung: AR 12661 im Weißlicht Dienstag, 25. Juli 2017 21:23
Über die Internetseite solarmonitor.org verfolge ich die Ansicht der aktuellen Sonne und sehe die Aktivitätsregion 12661 in der Äquatornähe. Ich bereite zwei Teleskope für die sichere Sonnenbeobachtung vor und mache zusätzlich...
Perseiden: Sternschnuppen beobachten Samstag, 10. Oktober 2015 18:13
Sternschnuppen lassen sich am besten vom Liegestuhl aus mit bloßem Auge beobachten. Die auch Meteore genannten astronomischen Objekte bewegen sich sehr schnell über den Himmel und sind nur kurz sichtbar. Das beste Blickfeld...

h+chi: Doppelsternhaufen im Perseus

Doppelhaufen h+chi Persei, 6" f/5 Newton,  30 Sek., ISO 1600, Pentax K100DDoppelhaufen h+chi Persei, 6" f/5 Newton, 30 Sek., ISO 1600, Pentax K100DDas letzte Objekt dieser Sommernacht befindet sich im aufgehenden Sternbild Perseus. Um genau zu sein sind es zwei Objekte, die jedoch zusammen beobachtet werden können: Die offenen Sternhaufen h und chi Persei (NGC 884 und 869) bilden zusammen einen Doppelsternhaufen, der mit jeder Optik sehenswert ist.

Nach Mitternacht schiebt sich das Sternbild Perseus schließlich weit über den Horizont und gibt mir den Blick auf die beiden Sternhaufen frei. Die sternreichen Objekte sind für jede Art von Optik ein Hingucker und können bereits mit einem kleinen Fernglas betrachtet werden.

Der Anblick im 32 mm 2"-Weitwinkelokular am 150/750 mm Newtonteleskop ist durch das fast 3° messende Gesichtsfeld allerdings ein besonderer Genuss: Scheinbar unzählige Sterne präsentieren sich dann dem Beobachter und lassen durch die kaum mehr wahrnehmbare Randbegrenzung in die Welt der Sterne eintauchen.

Eine niedrige Vergrößerung - also eine große Okularbrennweite - zeigt den Doppelhaufen in dem 6-Zöller als helles Sternfeld mit beeindruckend vielen Sternen. In Teleskopen mit kleinerer Öffnung ist die Zahl der sichtbaren Sterne dann etwas geringer. Das helle Objekt erlaubt mir auch mit einer einfachen, unkorrigierten Nachführung die Beobachtung im Bild festzuhalten. Sogar freiäugig wäre das Objekt zwischen den Sternbildern Perseus und Kassiopeia als nebliger Fleck sichtbar, wenn der Himmel dunkel genug ist. Dies ist im Ruhrgebiet allerdings kaum möglich.